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Studien


Deutliche Unterschiede bei Werten von Bürgern und Abgeordneten

© BirgitH / pixelio.de   

 © BirgitH / pixelio.de

Vor dem Hintergrund der Wahlen im September 2013 stellt sich die Frage nach der Werte-Übereinstimmung zwischen der Bevölkerung und ihren Vertretern drängender denn je. Dass die Bedeutung von Werten abgenommen hat – darin sind sich Bürger und Abgeordnete einig: Mehr als die Hälfte der Bürger (55 Prozent) geben dies an und immerhin 39 Prozent der Mandatsträger.

Allerdings zeigt die vorliegende Studie auch deutliche Unterschiede auf: Die Politiker halten eher die Gemeinschaftswerte wie „Gerechtigkeit“ (Topwert mit 63 Prozent Zustimmung) „Toleranz“ (55 Prozent), „Freiheit“ (53 Prozent) und „Solidarität“ (51 Prozent) für wichtig.
 
Dagegen richten sich die von den Bürgern bevorzugten Werte ohne große Schwankungen zwischen den Erhebungsjahren 2011 und 2013 eher auf die konkreten Qualitäten des Zusammenlebens. Im Unterschied zu den Volksvertretern erreicht bei den Bürgern keiner der wichtigsten Werte die 50 Prozent-Schwelle. Den Bürgern sind Werte wie „Respekt“ (44 Prozent), „Gerechtigkeit“ (43 Prozent) und „Ehrlichkeit“ (41 Prozent) wichtig, dicht gefolgt von „Familie“ (39 Prozent).
 
Überraschend nah beieinander liegen Volk und Volksvertreter allerdings dann wieder bei ihren Antworten auf die Frage, wer in der Gesellschaft für die Vermittlung von Werten verantwortlich sei. Für die befragten Bürger wie für die Politiker gilt: Werte werden vor allem von Eltern (Bevölkerung: 79 Prozent) und Erziehern bzw. Lehrern (Bevölkerung: 40 Prozent) vermittelt. Acht Prozent nennen Prominente aus Entertainment, fünf Prozent aus dem Sport und für 13 Prozent kommen auch Religionsgemeinschaften für die Wertevermittlung in Frage.

Die „Wertestudie 2013“ entstand in Kooperation des Meinungsforschungsinstituts YouGov und der gemeinnützigen Wissenschaftsstiftung Change Centre Foundation. Für die repräsentative Studie wurden im Juni und Juli 2.075 Bundesbürger und 1.061 Abgeordnete auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene befragt.

Nähere Informationen zu YouGov finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: YouGov

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