ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Deutsche im Reisefieber

Urlaubsziele 2013 (Quelle: BAT-Stiftung für Zukunftsfragen) 

 Urlaubsziele 2013 (Quelle: BAT-Stiftung für Zukunftsfragen)

Die Reiselust der Bundesbürger bleibt auch 2013 ungebrochen und die Branche kann sich erneut auf leichte Zugewinne einstellen. Jeder dritte Deutsche ist sich schon jetzt sicher in diesem Jahr zu verreisen und ein weiteres Zehntel der Bevölkerung plant sogar zwei oder mehr Trips. Im Gegensatz dazu sagten lediglich 22 Prozent der Bürger, dass sie dieses Jahr nicht in den Urlaub fahren werden.

Deutschland blieb auch 2012 weiterhin das beliebteste Reiseziel der Deutschen. In der vergangenen Saison verbrachten fast zwei von fünf Bürgern ihren Haupturlaub zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen. Auch wenn die Steigerungsraten der letzten Jahre kleiner werden, hält der Trend zum Inlandsurlaub ungebrochen an.

Der Zweikampf zwischen Bayern und Ostsee setzte sich hierbei fort: War 2010 die Ostseeküste das häufigste Reiseziel der Deutschen, konnten sich 2011 die bayerischen Feriengebiete an die Spitze setzen. 2012 lagen beide Urlaubsregionen auf gleichem Niveau, wobei die Ostsee Zuwächse verzeichnen konnte, während Bayern sein Vorjahresniveau knapp verfehlte. Als relativ stabil erwiesen sich die Urlaubsregionen an der Nordsee und in Baden-Württemberg – die in etwa gleich viele Gäste wie im Vorjahr begrüßen konnten.

Bei den Auslandsreisezielen bleibt die Popularität Spaniens ungebrochen. Besonders die Balearen – die ebenso viele Gäste begrüßen konnten wie ganz Italien – erfreuen sich bei den Deutschen einer hohen Beliebtheit. Allerdings sank der Anteil Deutscher Urlauber in allen spanischen Feriengebieten im Vergleich zum Vorjahr. Profitieren konnten hiervon sowohl das zweitplatzierte Italien als auch die drittplatzierte Türkei, die beide Zuwächse verzeichneten.

Reisedauer und -ausgaben 2012 (Quelle: BAT-Stiftung für Zukunftsfragen) 

 Reisedauer und -ausgaben 2012 (Quelle: BAT-Stiftung für Zukunftsfragen)

Reiseziele außerhalb Europas wurden 2012 von etwa jedem neunten Bundesbürger angeflogen. Trotz insgesamt leichter Zugewinne (+0,4%) verreisen damit immer noch mehr Deutsche nach Spanien als in alle Fernreisedestinationen zusammen. Bei den außereuropäischen Zielen konnte Nordafrika – vor allem Tunesien – erstmals seit dem Arabischen Frühling wieder einige Marktanteile zurückgewinnen (+0,8%). Allerdings bleibt die Lage weiterhin sehr stark von den politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in der Region abhängig. Ebenso konnten auch Reiseziele in Mittelamerika und der Karibik sowie im Nahen und Mittleren Osten Zuwächse verzeichnen. Einbußen bei der Besucherzahl deutscher Reisender verkraften mussten dagegen die USA sowie – erstmals seit Jahren – asiatische Ziele wie China, Thailand oder Indien.

Bei den Reisezielen 2013 wird deutlich: Der Trend zum Inlandstourismus setzt sich fort. Fast jeder vierte Bundesbürger plant bereits jetzt seinen Haupturlaub im eigenen Land zu verbringen. Ob dabei die Feriengebiete in Bayern oder an der Ostsee häufiger besucht werden, wird nicht zuletzt auch vom Wetter abhängen. In diesem Jahr ins europäische Ausland zu verreisen plant bisher ein Drittel der Deutschen. Hierbei bleibt Spanien die unangefochtene Nummer 1, droht jedoch weiter Marktanteile zu verlieren. Profitieren könnte hiervon die Türkei, die bei den festen Reiseabsichten sogar Italien überholt hat. Unsicher bleibt weiterhin die Zukunft griechischer Feriengebiete. Nicht einmal ein Prozent der Deutschen plant derzeit, 2013 seinen Urlaub bei den Hellenen zu verbringen.

Dies geht aus der 29. Deutschen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hervor, in der von der GfK 4.000 Bundesbürger ab 14 Jahren nach ihrem Urlaubsverhalten 2012 und ihren Reiseabsichten für 2013 befragt wurden.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email