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Studien


Deutsche sind konservative Geldanleger

Studie belegt: Die Deutschen bevorzugen konservative Geldanlagen (Quelle: VerbraucherAnalyse 2012) 

 Studie belegt: Die Deutschen bevorzugen konservative Geldanlagen (Quelle: VerbraucherAnalyse 2012)

Die Deutschen bleiben konservativ, was ihre Finanzen betrifft. Besonders beliebt sind Anlagen, die hohe Sicherheiten gegen Verluste bieten – wie zum Beispiel Lebensversicherungen, Sparverträge, Bausparverträge und Immobilien. Das hat sich in den letzten 20 Jahren kaum verändert.

Nach wie vor haben fast 70 Prozent der Deutschen ein sicheres aber renditeschwaches Sparbuch, wobei das nichts über die Höhe des dort angelegten Kapitals aussagt. Dagegen haben nur wenige Bundesbürger Kapital-Anlagen, gerade einmal 6,6 Prozent sind Aktienbesitzer. Das Hauptmotiv für eine Geldanlage ist für fast die Hälfte der Deutschen die Altersvorsorge – gefolgt von Sparen für unvorhergesehene Ereignisse und größere Anschaffungen. Aus diesen Gründen sind den Deutschen offenbar flexible Anlageformen und Sicherheit gegen Total-Verluste besonders wichtig.

Im Hinblick auf Bezahlung und Geldverkehr hinkt die High-Tech-Nation Deutschland dem technischen Fortschritt hinterher: Fast jeder Deutsche besitzt zwar eine EC-Karte (85 Prozent), dagegen hat nur ein Drittel der Bundesbürger eine Kreditkarte (34 Prozent). Die Treue zu den traditionellen großen Volks- und Genossenschaftsbanken wie der Sparkasse ist nach wie vor groß. Diese verlieren zwar ein wenig an Kundschaft; neue Formen wie Direktbanken liegen aber immer noch auf sehr niedrigem Niveau: Nur 6,4 Prozent der Deutschen haben ein Konto bei einer Direktbank.

Insbesondere im Online-Banking sind die Bundesbürger sehr zurückhaltend: Gerade einmal 34 Prozent erledigen ihre Bankgeschäfte auch im Internet. Damit liegen die Deutschen zwar etwas über dem EU-Durchschnitt, aber weit abgeschlagen von Spitzenreitern wie Norwegen (83 Prozent nutzen Online-Banking) oder Niederlande (77 Prozent).

Dies sind Ergebnisse aus der VerbraucherAnalyse, der von Axel Springer und der Bauer Media Group initiieren Markt-Media-Studie, die seit 1982 jährlich bevölkerungsrepräsentativ durchgeführt wird.
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