ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Deutsche und Franzosen mit Sorgenfalten

Die deutschen Sorgen 

 Die deutschen Sorgen

Die Deutschen machen sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Sorgen: In einer aktuellen Studie nannte jeder Bundesbürger im Durchschnitt 2,6 Probleme, die zu lösen sind (2011: 3,7 Probleme). Damit liegen die Deutschen noch vor den Griechen, die durchschnittlich 2,4 Herausforderungen nennen. In Europa liegt der Durchschnitt sogar nur bei 2,0 Problemen und damit ebenfalls deutlich niedriger als im Vorjahr (2011: 2,4). Nach wie vor die mit Abstand sorgenfreieste Nation ist Schweden mit durchschnittlich 1,1 genannten Herausforderungen.

Nach wie vor steht für die Deutschen die Arbeitslosigkeit an erster Stelle, allerdings mit deutlich rückläufiger Tendenz (-21 Prozent). Im Gegensatz dazu hat die Sorge um die konjunkturelle Entwicklung deutlich zugenommen. Lag sie 2011 mit 14 Prozent noch auf dem zehnten Rang, ist sie nun mit 24 Prozent auf den dritten Platz geklettert. Zwar machen sich die Bundesbürger weniger Sorgen um die Preis- bzw. Kaufkraftentwicklung als im Vorjahr, dennoch bleibt das Thema auf dem zweiten Platz im Sorgenranking. Gut jeder vierte Bundesbürger sieht die Preisstabilität in Gefahr, vor einem Jahr war es noch jeder dritte. Hohe und weiter steigende Energiepreise lassen viele Bundesbürger um ihre Kaufkraft bangen. Zudem sehen die Deutschen durch die diversen Rettungspakete zunehmende Gefahren für die Stabilität der Währung. Bislang deckt sich diese Befürchtung jedoch nicht mit den amtlichen Zahlen der Lebenshaltungskosten. So ging die Inflationsrate nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Mai auf 1,9 Prozent zurück, nachdem sie im April noch bei 2,1 Prozent gelegen hatte.

Das Thema Armut hat 2012 erstmals den Sprung unter die Top-Ten-Sorgen der Deutschen geschafft und belegt nun Platz 8: Aktuell sorgen sich 12 Prozent darüber, doppelt so viele wie im Vorjahr. Dagegen machen sich die Bundesbürger deutlich weniger Sorgen um die Bildungspolitik als noch im vergangenen Jahr. Der Anteil der Besorgten halbiert sich fast von 23 Prozent 2011 auf nun 12 Prozent. Damit fällt dieses Thema von Rang 4 auf Rang 7 zurück.
Die Herausforderungen in Europa 

 Die Herausforderungen in Europa


Neben Deutschland wurde die Studie zum wiederholten Male in zehn weiteren europäischen Ländern durchgeführt. Aufgrund der aktuellen Lage in Europa wurde dieses Jahr Griechenland ergänzend in die Erhebung mit einbezogen (die Ergebnisse finden Sie auf Seite 6). Die Arbeitslosigkeit belegt europaweit, wie bereits im Vorjahr, mit 38 Prozent die Spitzenposition – jedoch mit einem minimalen Rückgang von einem Prozentpunkt.
Die wirtschaftlich schwache Entwicklung in weiten Teilen Europas beunruhigt die Bürger zunehmend. 16 Prozent gaben an, dass sie sich um die wirtschaftliche Stabilität in ihrem Land sorgen. Im Vorjahr waren es „nur“ 12 Prozent. Damit ist es das einzige Top-Ten-Thema, dessen Anteil innerhalb des vergangenen Jahres gestiegen ist: Es ist im Sorgenranking von Rang 5 auf Rang 3 geklettert.

Diese Ergebnisse sind ein Auszug aus der GfK-Studie „Challenges of Europe 2012“ und basieren auf rund 13.300 Verbraucherinterviews, die im Auftrag des GfK Vereins im Februar 2012 in Deutschland, Italien, Frankreich, Polen, Österreich, Großbritannien, Belgien, Russland, Spanien, den Niederlanden, Schweden und zusätzlich in Griechenland durchgeführt wurden.
Nähere Informationen zum GfK-Verein finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Zum Eintrag zur GfK-Gruppe gelangen Sie hier: Firmenprofil >>
Quelle: GfK-Verein

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email