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Studien


Die Deutschen melden sich als Reiseweltmeister zurück

Reiseziele 2010 

 Reiseziele 2010

Die Deutschen 2010 ihrem Ruf als Reiseweltmeister wieder gerecht werden: 42 Prozent sitzen gedanklich bereits auf gepackten Koffern und planen fest, 2010 wenigstens eine Reise zu unternehmen.

 
Jeder neunte Bürger (11 %) will sogar zwei oder mehr Reisen in der kommenden Saison machen. Konstant bleibt die große Anzahl der Unentschlossenen: Mehr als jeder dritte Befragte (35 %) äußert sich zurückhaltend bei seiner Planung und bleibt vorerst im Wartestand.
 
Deutschland blieb auch 2009 mit großem Abstand das beliebteste Urlaubsziel der Bundesbürger. Fast zwei von fünf Reisen (37 %) fanden zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen statt. Sol es ins Ausland gehen, steht Spanien ganz oben auf der Hit-Liste: Mehr als jede achte Reise (13,2 %) führte in das Territorium der Iberischen Halbinsel. Von solchen Gästezahlen kann selbst das zweitplazierte Italien (6,9 %) nur träumen, das zudem immer mehr die Konkurrenz der Türkei (6,6 %) spürt. Die Türkei hat Österreich (4,1 %), Griechenland (3,3 %), Skandinavien (2,1 %) und Frankreich (1,8 %) deutlich hinter sich gelassen und kann sich auf weitere Zuwächse einstellen.
 
Bei den Reisezielen für das Reisejahr 2010 plant knapp jeder vierte Bundesbürger, seinen Urlaub im eigenen Land zu verbringen (22 %). Jeder Dritte will ins europäische Ausland (33 %) und jeder Zehnte (10 %) will als Reiseziel eine außereuropäische Destination anfliegen. Mehr als ein Drittel der Bürger mit festen Reiseabsichten (35 %) hat sich noch nicht entschieden, welches Land 2010 das Ziel sein soll.
 
Unangefochten wird Spanien (9,2 %) auch in diesem Jahr das beliebteste ausländische Reiseziel sein. Die Türkei (4,8 %) kann hoffen, Italien (4,0 %) vom zweiten Platz zu verdrängen. Aber auch die nordafrikanischen Ziele von Ägypten über Tunesien bis Marokko (2,6 %) können relativ optimistisch in die Zukunft schauen, wohingegen Österreich (3,2 %) und Griechenland (1,6 %) ein weiterer Verlust an Marktanteilen droht.
 
Das sind Ergebnisse 26. Deutschen Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen. Repräsentativ befragt wurden 4.000 Personen in Deutschland ab 14 Jahren im Januar 2010.
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