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Studien


Die Mannschaft - alle erwünscht?

Quelle: Uni Gießen/infratest dimap 

 Quelle: Uni Gießen/infratest dimap

In Zeiten umstrittener und teilweise rassistischer Äußerungen im Zusammenhang mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zeigt eine aktuelle Studie aus der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), dass die Hautfarbe der Spieler für die Mehrheit der Deutschen keine Rolle spielt.
 
Vielmehr ins Gewicht fällt die poltitische Gesinnung: 76 Prozent sprechen sich gegen die Nominierung für ein Nationalteam aus, wenn der Spieler „extreme politische Ansichten“ vertritt. Ebenfalls skeptisch wären die Deutschen, wenn sich ein Sportler „noch stärker mit einem anderen Land verbunden fühlt“ oder „schon einmal mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist“. In beiden Fällen wäre eine Mehrheit der Ansicht, dass diese Sportler Deutschland nicht gut repräsentieren könnten. Darüber hinaus erwarten rund vier von zehn der Befragten (38 Prozent) von den Nationalspielern, dass sie Deutsch sprechen können. Geburtsort, Abstammung und Hautfarbe haben die geringste Bedeutung.
 
Zwei Drittel der Deutschen (65 Prozent) identifizieren sich laut Umfrage „sehr“ oder „etwas“ mit dem DFB-Team. Von den Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland leben, kann sich jeder Zweite mit der Fußballnationalmannschaft identifizieren (53 Prozent).
 
Die Untersuchung erfolgte im Rahmen des Forschungsprojekts „Sportliche Großereignisse und die kollektive Identifikation der Bürgerinnen und Bürger“ (gefördert vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft) unter Federführung von Prof. Dr. Michael Mutz, Institut für Sportwissenschaft der (JLU). In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap wurden 1.556 Personen am 18 Jahren in Deutschland im Mai 2016 befragt.

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