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Studien


Die Sache mit der Nachhaltigkeit

Mehr als jeder dritte Deutsche kann mit dem Begriff "Nachhaltigkeit" nichts anfangen. Bedeutet (36%). Gerade mal 8% der Befragten verbinden Nachhaltigkeit spontan mit Umwelt- und Naturschutz oder dem sorgsamen Umgang mit Ressourcen, 4% mit regenerativer Energie.


Das Meinungsbild wird erst klarer, wenn nach bestimmten Bereichen gefragt wird: Um die Welt nachhaltiger zu gestalten, ist 78% der Befragten ein gutes Bildungssystem sehr wichtig, das die Grundlage für die Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit genauso wie für ökonomische Entwicklung und zukunftsorientierte Forschung bietet. Auch die Energieversorgung und das Finanzsystem spielen für die Deutschen beim Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle: Der Ausbau erneuerbarer Energien und der Abbau der Staatsverschuldung liegen jeweils 55% der Befragten besonders am Herzen. Eine klimaschonende und umweltfreundliche Industrieproduktion halten 54% für sehr wichtig. Es folgen der sorgsame Umgang mit Ressourcen - zum Beispiel die Vermeidung und Wiederverwertung von Abfällen - und das Recycling von Rohstoffen aus elektronischen Geräten (jeweils 47%). Als weniger wichtig wird mit 18% der Kauf ökologischer Produkte bewertet.


Auch wenn sich die meisten unter dem abstrakten Begriff "Nachhaltigkeit" wenig vorstellen können: Nach ihrem konkreten Handeln gefragt, zeichnete sich bei den meisten Befragten ab, dass sie einen Beitrag im eigenen Alltag leisten: indem sie etwa versuchen, Energie zu sparen (95% tun dies nach eigener Aussage "immer" oder "meistens"), beim Kauf von Haushaltsgeräten auf einen niedrigen Energieverbrauch achten (91%), oder gezielt Produkte wie Obst oder Gemüse aus der Region kaufen (79%).

Forsa führte zum Start des Wissenschaftsjahres 2012 – Zukunftsprojekt Erde die Befragung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und Wissenschaft im Dialog (WiD) durch.
Nähere Informationen zu Forsa finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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