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Studien


Die Zuversicht kommt abhanden

Bild: pixabay.com 

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Nicht jeder blickt zuversichtlich in die Zukunft. Männer sind dabei wesentlich gelassener als Frauen – wie eine aktuelle TNS-Umfrage im Auftrag der Deutschen Bank und der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ festellen musste.

Insgesamt 32 Prozent der befragten Deutschen blicken zuversichtlich in die Zukunft. Vor allem Frauen machen sich Sorgen, wenn sie an Deutschlands Zukunft denken. Nur jede Vierte (24 Prozent) sieht künftigen Entwicklungen wie demografischem Wandel, Globalisierung oder Digitalisierung optimistisch entgegen. Männliche Befragte bleiben dagegen eher gelassen: Immerhin 40 Prozent blicken mit gutem Gefühl in die Zukunft.

Auch in das Gemeinschaftsgefühl der Deutschen haben Männer mehr Vertrauen. Jeder Dritte (32 Prozent) ist sich sicher, dass das Wir-Gefühl Bestand hat. Im Vergleich: Nur 24 Prozent der Frauen glauben daran. Nicht nur der Verlust des Gemeinschaftsgefühls bereitet vielen Bundesbürgern Kopfzerbrechen: 43 Prozent der Befragten befürchten, dass gesellschaftliche Werte in Deutschland verloren gehen. Eher pessimistisch sind die 50- bis 59-Jährigen (50 Prozent), besonders zuversichtlich die 30- bis 39-Jährigen (36 Prozent).

Beim Thema Wohlstand sind die ganz Jungen am hoffnungsvollsten: Fast jeder Zweite zwischen 14 und 29 Jahren (46 Prozent) vermutet, dass der Lebensstandard hierzulande bleibt, wie er ist. Insgesamt denkt das jeder dritte Deutsche (34 Prozent). Ob die Befragten das deutsche Sozialsystem für zukunftssicher halten, ist ebenfalls eine Frage des Alters: Nur jeder fünfte 30- bis 49-Jährige (19 Prozent) ist überzeugt, dass der Staat künftig jeden sozial Bedürftigen ausreichend unterstützen kann. Das glauben immerhin 38 Prozent der 14- bis 29-Jährigen - und meint jeder vierte Bundesbürger (26 Prozent).

TNS Infratest hat im März 2016 unter 1.008 Bundesbürger über 14 Jahre im Auftrag der Deutschen Bank und der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ befragt.

Nähere Informationen zu TNS finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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