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Studien


Digital Natives sind nicht unbedingt digital kompetenter

45 Prozent der  

 45 Prozent der "Offliner" in Deutschland sprechen sich für die Integration digitaler Medien in den Unterricht aus. (Foto: © Dieter Schütz / pixelio.de)

Schüler gehören zu den sogenannten Digital Natives und sind im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt offener gegenüber neuen Technologien und digitalen Innovationen. Eine Sonderauswertung der Studie D21-Digital-Index zeigt, dass sie rund vier Stunden täglich online verbringen. Zudem nutzen sie aktiv verschiedene mobile Endgeräte. 93 Prozent der Schüler und Schülerinnen ab 14 Jahren besitzen ein Smartphone.

Allerdings liegen Schüler in Deutschland im Umgang mit Office-Programmen nur knapp über dem Bundesdurchschnitt: 82 Prozent geben an, Texte in einem Textprogramm schreiben zu können (vgl. Bevölkerung gesamt 80 Prozent). 59 Prozent geben an, Berechnungen in Tabellenprogrammen durchführen zu können (vgl. Bevölkerung gesamt 57 Prozent).

Neben der Anwendungskompetenz fehlt den meisten Schülern ein Bewusstsein für den Umgang mit persönlichen Daten. Während ältere Nutzergruppen mit ihrer Risikoeinschätzung weitgehend im Bundesschnitt oder leicht darüber liegen, so ist die Risikowahrnehmung bei Schülern deutlich geringer. Schüler schätzen insbesondere das Risiko für Datendiebstahl mit 23 Prozent (vgl. 36 Prozent in der Gesamtbevölkerung), Phishing mit 26 Prozent (vgl. 39 Prozent in der Gesamtbevölkerung) und Backdoors mit 28 Prozent (vgl. 40 Prozent in der Gesamtbevölkerung) deutlich niedriger ein.

Die genannten Zahlen stammen aus einer Sonderauswertung der Studie D21-Digital-Index, der Ende 2014 veröffentlicht wurde. Der Index ist eine Weiterentwicklung des (N)ONLINER Atlas (2001-2014), rund 33 000 Deutsche werden zu ihrem Internetnutzungsverhalten befragt.
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