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Studien


Digitalisierung: Mehr Chancen als Risiken

Quelle: Bitkom 

 Quelle: Bitkom

Für 82 Prozent der Bundesbürgern ist klar: Die Digitalisierung verändert Wirtschaft und Gesellschaft mindestens so stark wie die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert. 65 Prozent sind außerdem überzeugt, die Digitalisierung berge alles in allem mehr Chancen als Risiken. 79 Prozent stimmen sogar der Aussage zu, das Internet sei ‚einfach toll‘. Aber drei Viertel der Befragten sehen durch die Digitalisierung Arbeitsplätze in traditionellen Branchen gefährdet. Gleichzeitig sind mit 71 Prozent fast ebenso viele der Meinung, durch die Digitalisierung würden viele neue Jobs entstehen.

88 Prozent kennen Microsoft-Gründer Bill Gates, was ihn zur die bekanntesten Persönlichkeit der digitalen Welt macht. Im Ranking folgen Whistleblower Edward Snowden mit 84 Prozent Bekanntheit, Facebook-Chef Marc Zuckerberg mit 69 Prozent und Apple-Gründer Steve Jobs mit 57 Prozent. Bekanntester deutscher Vertreter ist der Computer-Pionier Konrad Zuse, der 41 Prozent der Befragten ein Begriff ist. Die Samwer-Brüder als deutsche Serien-Entrepreneure kennen immerhin 12 Prozent, SAP-Mitgründer Hasso Plattner lediglich 3 Prozent.

Bei der ohne Vorgaben (ungestützt) gestellten Frage nach den bekanntesten Unternehmen liegt die Deutsche Telekom mit klarem Abstand an der Spitze. Die Befragten sollten angeben, welche drei IT-Unternehmen ihnen spontan einfallen. Hinter der Telekom folgen Microsoft und Apple vor Vodafone, Google und Facebook. Dann kommen Kabel Deutschland und Telefónica/O2. Unter den ersten acht Unternehmen finden sich somit vier Europäer.

Überraschend weit verbreitet ist die Kenntnis zentraler Begrifflichkeiten der digitalen Welt. Fast zwei Drittel (65 Prozent) kennen den Begriff Social Media, 63 Prozent Cloud Computing und 61 Prozent Smart Watch. Selbst Abkürzungen wie LTE (53 Prozent) oder das Wort Big Data (45 Prozent) haben rund die Hälfte der Befragten schon mal gehört. Auffällig ist, dass nur 61 Prozent der Deutschen den Begriff Start-up kennen. Und gerade mal ein Fünftel (21 Prozent) hat schon mal etwas von Industrie 4.0 gehört.

Die Umfrage zeigt auch Widersprüche in der Betrachtung des Internets auf. So stimmen zwar 95 Prozent der Aussage zu, das Internet erleichtere die Beschaffung von Informationen. Auf der anderen Seite ist fast ein Drittel (31 Prozent) der Ansicht, das Internet führe zur Verdummung. Drei Viertel (73 Prozent) sagen, das Internet fördere die Meinungsfreiheit. Gleichzeitig sind zwei Drittel (65 Prozent) der Ansicht, das Internet sei ein Instrument staatlicher Überwachung. Obwohl es vielfältigste Möglichkeiten der Kommunikation bietet, sagen nur 37 Prozent, das Internet fördere zwischenmenschliche Beziehungen. Dagegen sind 63 Prozent der Ansicht, es führe zur Vereinsamung.

Soweit ein Auszug aus einer Studie des Hightech-Verbands BITKOM zur Wahrnehmung der Digitalisierung in der Bevölkerung ergeben. Die Angaben basieren auf einer repräsentativen Umfrage, die Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris Umfrageforschung durchgeführt hat. Dabei wurden im Oktober 1.006 Personen ab 14 Jahren befragt.
Nähere Informationen zu Aris finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Bitkom

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