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Studien


Druckerzeugnisse sind angezählt

© Michael Mirlach / PIXELIO 

 © Michael Mirlach / PIXELIO

Jeder fünfte Deutsche geht davon aus, dass es in spätestens zwanzig Jahren keine gedruckten Bücher mehr zu kaufen gibt. Von den unter 30-Jährigen ist sogar jeder Dritte der Überzeugung, dass Bücher in Papierform langfristig verschwinden werden.
 
Mehr als die Hälfte der Deutschen zieht aktuell in Erwägung, sich ein E-Book zu kaufen (54 Prozent). Am größten ist das Interesse bei Schülern und Studenten mit 86 Prozent. Unter den Berufsgruppen liegen Beamte mit 70 Prozent ebenfalls weit über Schnitt. Einen noch deutlicheren Unterschied gibt es zwischen einzelnen Altersgruppen. Während von den jungen Erwachsenen unter 30 Jahren 81 Prozent E-Books kaufen wollen, ist es bei den über 60-Jährigen nicht einmal jeder Dritte.
 
Im Mittelpunkt des elektronischen Publizierens stehen akademische Literatur und Reisebücher. Jeweils 28 Prozent aller Befragten ziehen in Betracht, ein wissenschaftliches Fachbuch oder einen Reiseführer in elektronischer Form zu erwerben. Dicht dahinter folgen Ratgeber (27 Prozent) und Sachbücher (26 Prozent). Romane und Erzählungen sowie Kinder- und Jugendbücher erhalten mit 14 und 13 Prozent bereits von jedem Siebten Zuspruch.
 
Für den BITKOM-Webmonitor hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa mehr als tausend Deutsche repräsentativ befragt.
Quelle: BITKOM

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