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Studien


E-Books etablieren sich

Wer liest E-Books? (Quelle: Bitkom) 

 Wer liest E-Books? (Quelle: Bitkom)

Digitale Bücher sind über die verschiedenen Altersgruppen hinweg nahezu gleichermaßen beliebt. „E-Books sind heute fester Bestandteil der digitalen Medienwelt und erreichen ein Massenpublikum“, sagte Bitkom-Vizepräsident Achim Berg im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse.
 
Der Digitalverband Bitkom hat in seiner Umfrage feststellen können, dass derzeit 25 Prozent der Bundesbürger E-Books lesen. Der Anteil der E-Book-Nutzer an der Bücher lesenden Bevölkerung liegt bei 33 Prozent.
 
Die Nutzer von E-Books schätzen vor allem, dass die Bücher jederzeit zur Verfügung stehen (77 Prozent) und keinen Platz wegnehmen (75 Prozent). Wer keine E-Books nutzt, bevorzugt vor allem die sinnliche Wahrnehmung gedruckter Bücher (49 Prozent), empfindet die Lesegeräte als zu teuer (44 Prozent) oder möchte nicht auf einem Bildschirm lesen (39 Prozent).
 
Das wichtigste Lesegerät für E-Books ist bei den befragten Nutzern aktuell der Laptop mit einem Anteil von 41 Prozent. Dicht dahinter folgt das Smartphone mit 38 Prozent. Ein Drittel der E-Book-Nutzer lesen digitale Bücher mit speziellen E-Readern wie Kindle, Tolino oder Kobo. Ein Fünftel (21 Prozent) verwendet noch einen stationären Computer und fast genauso viele einen Tablet Computer (20 Prozent).
 
Etwas zum Anfassen – Bücher aus Papier (Quelle: Bitkom) 

 Etwas zum Anfassen – Bücher aus Papier (Quelle: Bitkom)

Die mit Abstand wichtigsten Bezugsquellen für E-Books sind mit 70 Prozent Online-Buchshops wie Amazon, buch.de, ebook.de oder Thalia.de. Fast ein Viertel (24 Prozent) der Befragten kauft Bücher in den vorinstallierten Shops der Lesegeräte, zum Beispiel dem Kindle Store, dem Tolino-Shop oder dem iBook Store. Immerhin 13 Prozent beziehen E-Books direkt bei den Autoren und 7 Prozent auf den Webseiten der Verlage. Bereits die Hälfte (50 Prozent) der befragten Leser mache von solchen Angeboten Gebrauch. Fast ein Drittel (32 Prozent) der Befragten leiht E-Books über öffentliche Bibliotheken aus. Im vergangenen Jahr waren es erst 25 Prozent und im Jahr davor nur 17 Prozent. Das Ausleihen bei kommerziellen Anbietern wie Skoobe oder Kindle Unlimited wächst von 16 Prozent im Vorjahr auf 19 Prozent. Hier zahlen die Kunden eine monatliche Pauschale und haben dann Zugriff auf den gesamten Katalog. Gut ein Viertel (27 Prozent) nutzt frei verfügbare E-Books. Dabei handelt es sich vor allem um Klassiker, bei denen der Urheberschutz abgelaufen ist. Zudem gibt es inzwischen rein werbefinanzierte Dienste für E-Books. Nur 5 Prozent der Befragten zahlen pro Seite, was vor allem bei wissenschaftlichen Publikationen von Bedeutung ist.
 
Viele Leser nutzen die Möglichkeiten des Internets, um sich online über Bücher auszutauschen. Insgesamt ein Fünftel (21 Prozent) der befragten E-Book-Nutzer teilt Leseerfahrungen im Internet mit anderen. Mit Abstand am beliebtesten ist das Schreiben von Rezensionen in Online-Shops. 12 Prozent der Leser machen davon Gebrauch. Immerhin 8 Prozent nutzen spezielle E-Book-Apps, um Textstellen zu markieren und diese mit anderen zu teilen. 5 Prozent machen das ohne Unterstützung durch eine Software, indem sie den Text kopieren und diesen zum Beispiel in sozialen Netzwerken teilen.
 
Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 2.325 Personen ab 14 Jahren befragt. Darunter waren 577 E-Book-Leser, die vertieft zu ihrem Nutzungsverhalten befragt wurden.
Quelle: Bitkom

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