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Studien


ESC: Abgekartetes Spiel

Das Finale des diesjährigen ESC findet am 18. Mai in Malmö, Schweden statt (Quelle: NDR) 

 Das Finale des diesjährigen ESC findet am 18. Mai in Malmö, Schweden statt (Quelle: NDR)

Neue Abstimmungsregelung beim Eurovision Song Contest (ESC) hin oder her: für 43 Prozent der Deutschen ist  die politisch motivierte Stimmabgabe ist ausschlaggebend für Erfolg und Misserfolg der Lieder. Dass die Qualität des Songs entscheidend ist, meint knapp jeder dritte Bundesbürger (30 Prozent).
 
Bezüglich des Votings haben die Briten eine noch eindeutigere Meinung, denn insgesamt 75 Prozent glauben, dass die Stimmabgabe weniger den musikalischen Geschmack widerspiegelt, sondern eher politischen Abwägungen unterliegt. In Schweden und Norwegen hingegen sind lediglich 34 bzw. 33 Prozent dieser Ansicht.

66 Prozent der Befragten in Deutschland sind außerdem der Ansicht, dass der ESC Europa nicht näher zusammenbringt. Dieser Ansicht sind auch Großbritannien (76 Prozent), Frankreich (68 Prozent) und die skandinavischen Länder (von 52 bis 66 Prozent). Nur knapp jeder vierte Deutsche (23 Prozent) gibt an, dass sich der Wettbewerb positiv auf den Zusammenhalt der Völker auswirkt. Ähnlicher Meinung sind die Franzosen und Dänen. Am ehesten glauben Umfrageteilnehmer aus Schweden, Finnland und Norwegen, dass sich der Wettbewerb positiv auf den Zusammenhalt der Völker auswirkt. Die Briten sind besonders skeptisch: Nur 14 Prozent denken, der Gesangswettbewerb bringt Europa näher zusammen.

Bezüglich einer weiteren Teilnahme am ESC 54 Prozent der Deutschen einig, weiterhin eigene Musikerinnen und Musiker in den Wettkampf zu schicken. 26 Prozent würden gerne auf eine Teilnahme verzichten. Der Rest gibt sich unentschlossen. Nur 36 Prozent der Briten und 37 Prozent der Franzosen geben einer zukünftigen Teilnahme ihre Zustimmung, 45 bzw. 40 Prozent würden gerne darauf verzichten. Bei den skandinavischen Länder zeichnet sich ein positiv gestimmtes Bild ab: 55 bis 59 Prozent möchte die eigenen Interpreten beim Wettbewerb nicht missen.

Auf Basis des YouGov OmnibusInternational wurden insgesamt 7.359 Personen vom 19. bis 24. April 2013 repräsentativ befragt: Großbritannien (1.722), Frankreich (999), Deutschland (1.012), Dänemark (1.013), Schweden (1.012), Finnland (932), Norwegen (669). Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die jeweilige Bevölkerung ab 18 Jahren.
Nähere Informationen zu YouGov finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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