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Studien


Eigenheim bleibt Wunschanlage Nummer 1


© jelep  / pixelio.de 

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Gute Nachricht für den Euro: Im Euro-Raum wollen mehr Sparer und private Anleger als vor einem Jahr die gemeinsame Währung behalten. 65 Prozent der befragten Deutschen, 75 Prozent der Italiener und 80 Prozent der Niederländer sprechen sich dafür aus, am Euro festzuhalten statt zu ihrer früheren nationalen Währung zurückzukehren.
 
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Zuspruch für die Gemeinschaftswährung in fast allen in die Befragung einbezogenen Euro-Ländern gestiegen, in Deutschland beispielsweise um acht Prozentpunkte. Eine Ausnahme bildet Griechenland: hier wollen nur noch 76 Prozent am Euro festhalten, im Vorjahr waren es noch 81 Prozent. Ebenfalls skeptischer als im vergangenen Jahr äußern sich die Bürger zweier EU-Länder, die den Euro nicht eingeführt haben: 90 Prozent der Polen und 93 Prozent der Schweden wollen ihre nationale Währung behalten. Zuvor waren es noch 84 beziehungsweise 88 Prozent.
 
Nach wie vor kritisch beurteilen die Bürger das Krisenmanagement ihrer Regierungen. 44 Prozent der privaten Finanzentscheider in Deutschland meinen, die Bundesregierung versage bei diesem Thema. Im Jahr zuvor waren es allerdings noch 63 Prozent. Die Zustimmung zur Handhabe der Krise ist dementsprechend von 8 auf 17 Prozent gestiegen, 39 Prozent zeigen sich unentschieden. Signifikant verbessert hat sich die Zustimmung für die italienische Regierung: Gaben letztes Jahr noch 75 Prozent der italienischen Privatanlager ihrer Regierung schlechte Noten im Umgang mit der Krise, so sind es heute zur noch 55 Prozent. Kritischer als zuvor äußern sich die Polen: etwas mehr als die Hälfte bemängelt den Umgang ihrer Regierung mit der Krise.
 
Einige Unterschiede gibt es zwischen den tatsächlich gewählten und den für attraktiv erachteten Finanzanlagen: So geben nur 5 Prozent der Anleger in Deutschland an, in Gold investiert zu haben. 39 Prozent halten das aber für interessant. Mit einer privaten Rentenversicherung fürs Alter vorgesorgt haben 20 Prozent der Befragten, obwohl 31 Prozent diese Anlageform für attraktiv halten. Die Rangliste der tatsächlich gewählten Sparmöglichkeiten führt in Deutschland wie in den Jahren zuvor das Eigenheim an (45 Prozent), gefolgt vom Sparbuch (43 Prozent). Bei den attraktiven Investmentformen liegt das Sparbuch mit 19 Prozent allerdings nur auf Platz zehn. An der Spitze liegt dagegen auch auf der Attraktivitätsliste das eigene Haus beziehungsweise die Eigentumswohnung: 79 Prozent der deutschen Sparer und Privatanleger halten eine eigene Immobilie für die attraktivste Wertanlage.
 

Das GfK-Investmentbarometer liefert Daten zum Verhalten von Privatanlegern in Europa und den USA. Dafür wurden im Oktober und November 2012 in den Ländern Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Niederlande, Polen, Portugal, Schweden, Spanien und den USA über 11.000 private Finanzentscheider über 14 Jahre befragt.
Nähere Informationen zum GfK Verein finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK Verein

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