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Studien


Ein Drittel der Eltern liest zu wenig vor

©  Rolf van Melis  / pixelio.de    

 © Rolf van Melis / pixelio.de

In 30 Prozent der Familien mit Kindern im Vorlesealter von zwei bis acht Jahren wird laut der Vorlesestudie selten oder gar nicht vorgelesen. Dies gilt weiterhin besonders für Haushalte aus bildungsfernen Schichten. Ebenso lesen Väter ihren Kindern deutlich seltener vor als Mütter: Während 29 Prozent der Mütter ihren Kindern täglich vorlesen, machen dies nur neun Prozent der Väter.

In Familien mit Kindern im Vorschulalter lesen heute sechs Prozent mehr Eltern vor als 2007. Vor allem bildungsferne Familien konnten durch Förderungsmaßnahmen erreicht werden. Die Zahl der regelmäßig vorlesenden Eltern stieg hier überdurchschnittlich um 14 Prozentpunkte von 67 Prozent auf 81 Prozent an. Insgesamt lesen auch mehr Väter ihren Kindern vor als noch vor sechs Jahren.
Außerdem wünschen sich 83 Prozent der Eltern für ihre Kinder eine gute Bildung, aber nur drei Viertel sehen Lesekompetenz und nur die Hälfte Lesefreude als wichtige Erziehungsziele an.
 
Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Studie "Neuvermessung der Vorleselandschaft" zum Vorleseverhalten in Deutschland der Wochenzeitung Die Zeit, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn, die am 28. Oktober 2013 in Berlin vorgestellt wurde.  
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