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Studien


Eine Krankenkasse für alle?

© Rainer Sturm  / pixelio.de 

 © Rainer Sturm / pixelio.de

Eine Mehrheit von 57 Prozent der Bundesbürger spricht sich dafür aus, das zweigeteilte deutsche Krankenversicherungssystem durch ein einheitliches zu ersetzen. 39 Prozent plädieren für die Beibehaltung von privater und gesetzlicher Krankenversicherung. Vier Prozent machen keine Angabe oder haben sich keine eindeutige Meinung zu dieser Frage gebildet.

Für 85 Prozent sollte der Arbeitgeber auch zukünftig prozentual am Krankenversicherungsbetrag beteiligen sein - und der Arbeitgeberanteil soll also nicht durch einen Fixbetrag ersetzt werden. Noch einhelliger ist die Zustimmung mit 89 Prozent bei der Frage, ob die kostenfreie Mitversicherung von Familienangehörigen beibehalten werden soll. Die Erwartung auch weiterhin nur die Erwerbseinkommen zur Bestimmung der Beitragshöhe heranzuziehen und Miet- sowie Kapitaleinnahmen außen vor zu lassen, findet hingegen mit 57 Prozent nur eine relativ knappe Mehrheit.

Alles in allem fühlen sich 89 Prozent der Deutschen mit ihrem aktuellen Krankenversicherungsschutz gut oder sogar sehr gut abgesichert. Allerdings gehen 63 Prozent der Befragten davon aus, dass die Gesetzliche Krankenversicherung immer weniger Leistungen übernimmt und die Versicherten mehr selbst bezahlen müssen. Generell trauen nur 50 Prozent der Befragten der Gesetzlichen Krankenversicherung zu, auch in Zukunft einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz bieten zu können.

TNS Infratest Finanzforschung befragte 1.959 Befragten ab 18 Jahren vom 21.02. bis 18.03.2013.
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