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Studien


Eltern prägen Kinder

Prägende Persönlichkeiten (Quelle: Imas) 

 Prägende Persönlichkeiten (Quelle: Imas)

Die Österreicher sind davon überzeugt, dass gewisse Personen oder Ereignisse nachhaltig unser Leben und unseren Charakter beeinflussen. Zu den prägendsten Persönlichkeiten zählen vor allem die eigenen Eltern. Genau genommen wird von etwas mehr als drei Vierteln der Österreicher die Mutter und von knapp zwei Dritteln der Vater genannt. Nur noch von knapp zwei Fünfteln wird dann der eigene Lebenspartner ins Treffen geführt, von 29 Prozent werden die Großeltern und von etwas mehr als einem Viertel wird der Freundeskreis angegeben.

Insgesamt nennen Männer, jüngere Personen unter 30 Jahren und Menschen mit höherer Bildung in der Tendenz mehr Personen, die sie geprägt haben als andere Bevölkerungsgruppen. Interessanterweise spielt für die jüngeren Personen der eigene Freundeskreis eine höhere Rolle für die eigenen Werte und Lebenseinstellungen als für Personen über 30 Jahren. Dieser demoskopische Befund bestätigt somit die zahlreichen Jugendstudien, die von einem massiven Einfluss der sogenannten „peer-group“ in diesem Alter ausgehen.

Das Kleinkindalter ist in den Augen von 42 Prozent der Österreicher der Lebensabschnitt, in welchem die stärkste Prägung eines Menschen erfolgt, sprich eine Person durch seine Umwelt, seine Familie usw. für das weitere Leben am massivsten beeinflusst wird. Danach folgen die Schul- und die Teenagerjahre. Interessanterweise werden sowohl in der Säuglingszeit als auch im Zeitraum ab dem jungen Erwachsenenalter kaum noch prägende Wirkungen vermutet. Die Österreicher sind sich somit einig, dass die Vermittlung von Werten, Einstellungen usw. zwischen dem ersten Lebensjahr und den Teenagerjahren geschieht.

Prägende Erlebnisse (Quelle: Imas) 

 Prägende Erlebnisse (Quelle: Imas)

Für jeden zweiten Österreicher verändern aber auch Ereignisse, Erlebnisse und Schicksalsschläge die Lebensführung nachhaltig; 51 Prozent sind von dieser Meinung voll und ganz überzeugt. Weitere 38 Prozent der Bevölkerung schließen sich dem zumindest einigermaßen an. Es sind in der Tendenz eher Frauen, Personen aus dem ländlichen Raum und über 30-Jährige, die die lebensverändernde Wirkung von einschneidenden Erlebnissen im eigenen Leben als besonders stark empfinden.

Unter den zur Auswahl vorgelegten Ereignissen kristallisieren sich vor allem zwei Schicksalsschläge heraus: Mehr als 70 Prozent der Bevölkerung nennen einen Todesfall im engeren Kreis der Familie und zwei Drittel die Diagnose einer schweren Krankheit als besonderen Wendepunkt im Leben. Weiters halten 55 Prozent die Geburt des eigenen Kindes oder aber einen schweren Unfall für Ereignisse, die das Leben massiv beeinflussen. Interessanterweise wird bei einer Scheidung eine leicht stärkere Veränderungswirkung angenommen als bei einer Hochzeit. Für Frauen ist im Vergleich zu Männern die Geburt des eigenen Kindes stärker lebensverändernd, ebenso sehr wie die Tatsache Opfer eines Verbrechens geworden zu sein. Für jüngere Personen sind überdurchschnittlich häufig ein schwerer Unfall oder ein Todesfall im engeren Kreis Familie besonders einflussreich.

1.001 Personen, statistisch repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren, wurden vom Imas international vom 16. bis 31. Mai 2013 befragt.
Nähere Informationen zu Imas finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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