ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Eltern und die Bildungspolitik von heute

Gute Eltern, schlechte Eltern? 

 Gute Eltern, schlechte Eltern?

Für gute Mütter und Väter halten sich 97% der befragten Eltern. Und 93% geben an, sich intensiv um die Kindererziehung zu kümmern. Aber 12% auch meinen, in der Erziehung versagt zu haben.

Für 94% ist klar, dass ein Kind in geordneter Familiensituation mehr Erfolg in der Schule hat. Natürlich beeinflussen auch die Qualität der Schule (91%) oder die Bildung der Eltern (89%) den Schulerfolg. Allerdings sind neun von zehn Eltern für gleiche Bildungschancen und Förderung Lernschwacher, ein Drittel ist für das Leistungsprinzip. Nach Meinung der Eltern sollte die Politik für gleiche Bildungschancen und gleiche Bedingungen in den Bundesländern sorgen (87 bzw. 74%), die Förderung schwacher Schüler verbessern (81%) sowie eine umfassende Allgemeinbildung in den Lehrplänen berücksichtigen (82%).
Woher kommt der Schulerfolg? 

 Woher kommt der Schulerfolg?


Zwei von drei Eltern sehen sich gezwungen, Aufgaben der Schule zu übernehmen. Denn fast die Hälfte der Schulkinder kommt ihren Eltern zufolge alleine nicht zurecht. So bewältigt jedes dritte Kind die Anforderungen der Schule nur mit regelmäßiger Unterstützung. Jeder vierte Schüler bekommt hin und wieder externe Nachhilfe. Drei Viertel der Eltern helfen bei Hausaufgaben und der Vorbereitung von Klassenarbeiten und Referaten. Die Hälfte der Eltern ist dennoch für mehr Leistungsorientierung, aber ein Viertel würde Noten in der Grundschule abschaffen. 15% sind gegen Hausaufgaben. 
Was ist für Eltern in der Bildungspolitik wichtig? 

 Was ist für Eltern in der Bildungspolitik wichtig?


Lediglich ein Viertel der Eltern ist für eine vierjährige gemeinsame Grundschulzeit. Die Mehrheit spricht sich für eine Aufteilung in verschiedene Schulformen erst nach der sechsten Klasse aus. Und sogar 15% der Eltern befürworten eine Trennung nach der neunten Klasse. Je höher der Bildungsgrad der Befragten, desto beliebter die spätere Trennung.
 
Mit den Lehrern sind die Eltern in Deutschland überwiegend zufrieden: Drei Viertel empfinden die Lehrer als im Grunde gerecht und fast genauso viele (71%) halten Lehrer für engagiert. Dass die Lehrer alles tun, damit auch die weniger starken Schüler mitkommen, meinen 56% der Eltern.
 
Für die repräsentative Studie befragte das Sozialforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag von Jako o vor Beginn dieses Schuljahres bundesweit 3.000 Eltern mit Kindern zwischen 3 und 16 Jahren.
Quelle: jako-o

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email