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Studien


Energiekosten bereiten Sorgen

© Bernd Kasper / pixelio.de 

 © Bernd Kasper / pixelio.de

Die Verbraucher in Deutschland sehen ihre persönlichen Zukunftsaussichten weiterhin recht optimistisch: Die Arbeitslosenrate ist gering, es gibt leichte Einkommenssteigerungen und trotz aller Besorgnis fühlen sich die Verbraucher in Deutschland von der Eurokrise noch nicht direkt betroffen.
 
Sorgen machen sich die Verbraucher in Deutschland – neben der wirtschaftlichen Lage, die von 22 Prozent der Befragten als Hauptsorge genannt wird – vor allem wegen der steigenden Kosten für Wohnenergie und Benzin. 28 Prozent der Befragten geben an, dass steigende Wohnebenkosten zu ihren größten Sorgen gehören, 21 Prozent nennen steigende Spritpreise. Die „Angst um den Arbeitsplatz“ wird dagegen nur von 15 Prozent der Befragten genannt und rangiert damit hinter Themen wie „Gesundheit“ (19 Prozent) und „Schulden“ (17 Prozent).
 
Wer nach Deckung der Lebenshaltungskosten Geld übrig hat, gibt dieses für „neue Kleidung“ (37 Prozent der Nennungen) sowie das „Abzahlen von Schulden“ (32 Prozent) aus. 31 Prozent der Befragten gönnen sich vom frei verfügbaren Einkommen „Urlaub und Reisen“.
 
Im asiatisch-pazifischen Raum, Nordamerika sowie in Lateinamerika ging das Verbrauchervertrauen im zweiten Quartal zurück. Indien (-4 Indexpunkte) gab seinen über fast zwei Jahre gehaltenen Spitzenplatz an Indonesien ab. Auch in China (-5 Indexpunkte) blickten die Verbraucher im vergangenen Quartal angesichts der Entwicklung der Weltwirtschaft und speziell der Auswirkungen der europäischen Finanzkrise auf Chinas Exportwachstum weniger optimistisch in die Zukunft. Demgegenüber gab es im Mittleren Osten/Afrika sowie Europa einen Anstieg des Verbrauchervertrauens um je einen Indexpunkt.
 
Zwar liegen acht der zehn Länder mit dem niedrigsten Verbrauchervertrauen in Europa, dennoch sieht der aktuelle Trend positiv aus: Auch acht der zehn Länder mit dem höchsten Indexzuwachs weltweit liegen in Europa. Allen voran zeigt die aktuelle Stimmungskurve in Frankreich mit einem Plus von 11 Indexpunkten steil nach oben. Hier dürfte der Amtsantritt des neuen sozialistischen Präsidenten François Hollande Zukunftshoffnungen der Verbraucher beflügelt haben. Auch die Verbraucher in Österreich und der Schweiz blicken sehr viel optimistischer in ihre Zukunft als in den letzten Monaten: In Österreich stieg der Index um sechs Punkte auf einen Wert von 92 Indexpunkten, in der Schweiz sogar um sieben Punkte auf aktuell einen Indexwert von 94 Punkten.
 
Die „Nielsen Global Survey of Consumer Confidence and Spending Intentions“ wird seit 2005 durchgeführt. Sie erhebt Verbrauchervertrauen, Hauptsorgen und Konsumbereitschaft von mehr als 28.000 Internetnutzern in 56 Ländern weltweit.
Nähere Informationen zu The Nielsen Company finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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