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Studien


Entscheider in Netzwerken suchen nicht das große Geschäft

Woher kommt die schlechte Meinung zu Netzwerken? 

 Woher kommt die schlechte Meinung zu Netzwerken?

Nur 10 Prozent der Entscheider, die in Netzwerken tätig sind, würden ihr Netzwerk verlassen, wenn sie keine Aufträge für sich generieren können. Aber 83 Prozent aus ihrem Netzwerk würden aussteigen, wenn sie sich dort von zu vielen Menschen mit klaren Verkäuferinteresse umgeben fühlen. 64 Prozent sehen sogar das schlechte Image vieler Netzwerke darin begründet, weil es dort "zu sehr ums Verkaufen geht".

Nur 28 Prozent sehen Netzwerk-Beziehungen am ehesten für Weiterempfehlungen geeignet, 54 Prozent suchen lediglich Informationsaustausch in Netzwerken und sind auch immer gerne bereit, mehr zu geben als zu bekommen. 34 Prozent der Clubmitglieder glauben, dass Netzwerke korruptes Verhalten fördern und deshalb in der Öffentlichkeit ein schlechtes Image haben.

Die meisten Profi-Netzwerker suchen klassische Werte in den Netzwerken wie Vertrauen, Ehrlichkeit, Integrität, Respekt. 96 bzw. 93 Prozent sehen die Verletzung von Aufrichtigkeit bzw. Wertschätzung als Netzwerk-Killer. 72 Prozent empfinden es als schädlich, wenn Beziehungen sich zu Vetternwirtschaft entwickeln.

Neue Menschen kennenzulernen (45 Prozent) und den Horizont zu erweitern (44 Prozent), sind die wichtigsten Erwartungen an ein Netzwerk. Doch Netzwerk-Profis sind durchaus kritisch gegenüber der Szene: Nur 41% haben eine rein positive Meinung zu Netzwerken. 

Initiiert wurde die Studie durch das Dictyonomie-Institut, durchgeführt von Goldmedia Custom Research. Dabei wurden 100 Entscheider und Entscheiderinnen in Fokusgruppen bzw. einer anonymer Online-Umfrage befragt, die in mindestens zwei professionellen und wirtschaftsorientierten Clubs Mitglied sind.


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