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Studien


Erhöhte Wechselbereitschaft der Stromkunden

© Gerd Altmann / PIXELIO 

 © Gerd Altmann / PIXELIO

81% der Befragten in Deutschland wollen aus der Atmomenergie aussteigen, 19% möchten weiter an der Atomkraft festhalten – aber nur mit strengeren Sicherheitsmaßnahmen. 38% der deutschen Energieentscheider haben ihre Meinung über die Nutzung der Atomenergie durch die Ereignisse in Fukushima geändert und plädieren nun für einen Ausstieg, davon möchten 16% sogar sofort aussteigen, nur 32% sind für verlängerte Laufzeiten.
 
Dabei unterschieden sich die Kunden der vier großen Energiekonzerne RWE, e.on, EnBW und Vattenfall in diesem Punkt nicht wesentlich von Kunden anderer Anbieter: Hier sind mit 23% nur unwesentlich mehr für eine dauerhafte Beibehaltung der deutschen AKWs. Erstaunlich ist daher auch nicht, dass sich unter den AKW-betreibenden Großkonzern-Kunden das Wechselpotenzial am deutlichsten erhöht hat: Während hier 30% bereits vor dem Reaktorunfall über einen Wechsel ihres Energieversorgers nachdachten, ist der Anteil nun um 17% auf insgesamt 47% gestiegen. Bei kleineren Regionalversorgern ist diese Zahl nur um 14% und bei den bundesweit agierenden Billiganbietern gar nur um 7% gestiegen.
 
30% wollen zu einem reinen Ökostrom-Anbieter wechseln, 18% möchten einen Anbieter, der zumindest keine Atomkraft als Stromquelle nutzt, und 22% möchten zu einen Ökostrom-Tarif eines herkömmlichen Stromanbieters wechseln und wären demnach bereit ihren Stromversorger beizubehalten, wenn dieser Öko-Strom anbietet. Nur für 19% ist das Öko-Argument kein Grund für Ihre Wechselabsicht: Sie gehen weiterhin primär nach dem Preis und würden sich daher für einen Discount-Anbieter entscheiden.
 
Ebenso könnte die Photovoltaik-Branche ihren Nutzen aus der Japan-Katastrophe ziehen: Von den befragten Hausbesitzern und -planern interessierten sich vor Fukushima 68% grundsätzlich für eine hauseigene Solarzellen-Anlage, nach dem Unfall sind es 79%. Aber vor allem bei Kunden von Ökostrom-Anbietern steigt die Zahl der Interessenten von 70% auf 91%.
 
YouGovPsychonomics AG befragte über 1000 private Entscheider in Energiefragen im April 2011.

Nähere Informationen zu YouGovPsychonomics finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.

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