ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Ernährung 2030 - Fünf Zukunftsszenarien

Die Studie unterscheidet drei Gruppen: Zukunftsgestalter (eher weiblich, besser gebildet), Zukunftsbegleiter und Traditionalisten (eher männlich, weniger gut gebildet) /Quelle: Nestlé Deutschland AG 

 Die Studie unterscheidet drei Gruppen: Zukunftsgestalter (eher weiblich, besser gebildet), Zukunftsbegleiter und Traditionalisten (eher männlich, weniger gut gebildet) /Quelle: Nestlé Deutschland AG

Sechs von zehn Verbrauchern der Nestlé Zukunftsstudie zufolge halten es für wahrscheinlich, dass Versorgungseinkäufe spätestens in 15 Jahren größtenteils online erfolgen. Gerne auch im Abonnement; bestimmt wird nur die Menge, der Inhalt wird vom Anbieter abwechslungsreich gestaltet (50 Prozent). Die zukünftige Rolle des stationären Handels sehen die Verbraucher in Inspiration durch Beratung und Verköstigung (61 Prozent).
 
12 Prozent der Verbraucher, die so genannten Zukunftsgestalter, zeigen sich besonders offen gegenüber innovativen Techniken, Ernährungsformen und Kochpraktiken. In dieser Gruppe sind sogar drei Viertel der Befragten der Überzeugung, dass das Gros der Lebensmitteleinkäufe online erfolgen wird und uns Apps beim Einkaufen helfen werden (74 und 73 Prozent). Für sie werden Mahlzeiten in Zukunft in der Regel unterwegs gekauft und verzehrt (57 Prozent), eher geliefert als selbst gekocht (56 Prozent) und Küchen dienen zu Hause nur noch zur schnellen Nahrungsaufbereitung. In-Vitro-Fleisch wird in dieser Gruppe fast von jedem Zweiten akzeptiert (47 Prozent).
 
Dabei sind Zukunftsgestalter mehrheitlich mittleren Alters, weiblich, besser gebildet, während der klassische Traditionalist (20 Prozent der Bevölkerung) über 50 Jahre alt ist, männlich und tendenziell über einen niedrigen Schulabschluss verfügt. Zukunftsgestalter wie Traditionalisten eint der Wunsch, Produkte entsprechend den eigenen Werten einzukaufen (64 und 50 Prozent). Ebenso sind beide der Überzeugung, dass Ernährung zu einem Statussymbol und Ausdruck des persönlichen Lebensstils wird (55 und 43 Prozent).
 
Fünf unterschiedliche Zukunftsszenarien, von Experten in einem Co-Creation-Prozess entwickelt, konnten die ausgewählten Verbraucher bewerten. Dabei fand ein Szenario, das Ressourcenschonung und eine gesunde Ernährungsweise kombiniert, besondere Zustimmung (65 Prozent). Als Symbiose zwischen Genuss und Rücksicht auf Tier und Natur, wird dann auch In-Vitro-Fleisch aus dem Reagenzglas von mehr als jedem dritten Befragten akzeptiert (36 Prozent).
 
Platz zwei und drei mit jeweils 62 Prozent belegen in der Studie zwei Szenarien, die reflektierten Genuss und das Gemeinschaftserlebnis beim Essen ins Zentrum stellen. Im ersten Szenario wird Ernährung nach einem individuellen Gesundheitsprofil per Apps oder personalisierten Armbändern ausgerichtet. In dem anderen Szenario werden Lebensmittel des täglichen Bedarfs in der Regel online bestellt und geliefert. Supermärkte und Spezialitätengeschäfte dienen nur noch der Anregung, um neue Produkte kennen zu lernen. Gekocht wird immer weniger zu Hause, sondern gemeinsam in Großküchen in der Nachbarschaft.
 
Für die Nestlé Zukunftsstudie "Wie is(s)t Deutschland 2030?", die jetzt von TNS Infratest im Auftrag des Nestlé Zukunftsforum in Frankfurt vorgesellt wurde, wurden 1.029 deutschsprachige Erwachsene befragt. Sie waren aufgrund demographischer Merkmale repräsentativ für die Grundgesamtheit der Bevölkerung ermittelt worden in Bezug auf Alter, Geschlecht, Region, Haushaltsgröße, Familienstand und Bildung. Zusätzlich wurden auch die von Nestlé erforschten Ernährungstypen in die Gewichtung integriert. Nach einer kurzen Einstimmung auf die Szenarien mit einer Audio-Datei durchliefen die Befragten jeweils ein Online-Interview von durchschnittlich 22 Minuten Länge. Sie bewerteten die Szenarien und gaben zum Schluss eine Wette auf die Zukunft ab, in der sie das wahrscheinlichste und das am wenigsten wahrscheinliche Zukunftsbild wählten.
Nähere Informationen zu TNS finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email