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Studien


Europäische Konsumenten sparen in der Krise ganz unterschiedlich

Das Sparverhalten der Verbraucher vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Wirtschaftskrise ist bei europäischen Konsumenten unterschiedlich: Während die Konsumenten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und in Österreich in zahlreichen Bereichen versuchen, ihre Ausgaben zu reduzieren, ist für die Befragten in Spanien und in Polen Sparen im Alltag derzeit kein so dringendes Thema.

Die Top-3 Spargebiete sind Lebensmittel und Getränke so preisgünstig wie möglich einzukaufen, größere Anschaffungen für zum Beispiel ein Auto oder eine Waschmaschine verschieben und seltener in ein Café, eine Kneipe oder eine Bar gehen. 

Auszug aus der Studie „Sparen im Alltag in Europa“ (European Consumer Study), GfK Verein, Winter 2009 

 Auszug aus der Studie „Sparen im Alltag in Europa“ (European Consumer Study), GfK Verein, Winter 2009

Mehr als vier von zehn Konsumenten in Deutschland, den Niederlanden und in Österreich, versuchen, Lebensmittel und Getränke so günstig wie möglich einzukaufen. Bei den Ausgaben für Bekleidung und Schuhe zu sparen, das geben dagegen häufiger die befragten Russen und Italiener (49 bzw. 43 Prozent) an.

Größere Anschaffungen für zum Beispiel ein Auto oder eine Waschmaschine verschieben, das versuchen gegenwärtig hauptsächlich die russischen und deutschen Konsumenten (45 bzw. 42 Prozent).

Vor allem die Deutschen, die Franzosen (48 bzw. 45 Prozent) sowie die Österreicher und die Italiener (41 bzw. 42 Prozent) sparen beim Essen gehen und wollen weniger häufig eine Gaststätte aufsuchen.

Ebenso bietet der Verzicht auf einen Kino-, Konzert- oder Theaterbesuch für die französischen und die deutschen Befragten Sparpotenzial für die Haushaltskasse. Und knapp mehr als jeder dritte Konsument in Deutschland, Österreich, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien versucht, preiswerter Urlaub zu machen.

Insgesamt müssen die Frauen in Europa mehr sparen als die Männer: So werden besonders Lebensmittel und Getränke möglichst preisgünstig eingekauft (42 versus 34 Prozent), für Bekleidung und Schuhe wird weniger ausgegeben (43 versus 36 Prozent) und auch Zeitungen und Zeitschriften kommen seltener in den Einkaufskorb (24 versus 18 Prozent).

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus der Untersuchung „European Consumer Study 2010“. Im Rahmen dieser Studie wurden im Auftrag des GfK Vereins im Winter 2009 insgesamt rund 10.200 Verbraucher in neun europäischen Ländern, und zwar in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich, Spanien, Polen und in Russland befragt. Die Studie ist repräsentativ für 439 Mio. private Verbraucher ab 14 bzw. 15 Jahren in Europa.
Quelle: GfK Verein

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