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Studien


Fachmedien haben neue Schlüsselrolle

Bei der beruflichen Medienrezeption gibt es einen neuen Trend, der die Rolle der Fachmedien deutlich verändert. Die neue dfv-Studie zeigt, dass die Leser von B2B-Medien Informationen wollen, die für ihren jeweiligen Beruf relevant sind. Diese sollen aber nicht einfach auf einem Silbertablett serviert werden. Vielmehr halten sie es in einer zunehmend interaktiven Welt für wichtig, selbst komplexe Zusammenhänge zu vereinfachen und sich aus eigener Kraft einen Weg durch das tägliche Informationsdickicht zu bahnen. Dabei orientieren sie sich immer weniger an einzelnen Quellen oder Experten.

„Komplexitätsreduktion durch Eigenaktivität“ ist ein gesellschaftlicher Megatrend, vor dessen Hintergrund den Fachmedien eine neue Schlüsselrolle zukommt: Mit ihrem Informations- und Kommunikationsangebot geben sie den B2B-Entscheidern das nötige Rüstzeug an die Hand, im Sinne des Megatrends eigenaktiv Komplexität zu reduzieren.

Um die Leser beim Aufbau eigener Kompetenzen zu unterstützen, beschränken sie sich nicht mehr nur auf ihre klassische Kernfunktion als „Relevanzfilter“, sondern finden sich zunehmend in ihre neue Rolle als „Interaktionsverstärker“ ein, die laut Studie in der Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen wird. Kontakte, Dialog und Erfahrungsaustausch – damit können B2B-Medien im Internet und bei Events „begeistern“, wie die Befragung aufzeigt.

Insbesondere B2B-Entscheider, die sich einem besonders hohen Druck im Berufsalltag ausgesetzt fühlen, honorieren Fachmedien als ideale Entscheidungshilfen. Nicht nur das persönliche Stresslevel, auch die Berufserfahrung beeinflusst das Urteil über Fachmedien: Die sogenannten „Young Professionals“, die erst zwei bis fünf Jahre in einer Branche tätig sind, bewerten die Fachmedien sogar noch positiver als die „alten Hasen“.

Insgesamt ergibt sich dabei laut Studie ein relativ ausgewogenes Bild: So greifen die 52%, die Fachmedien insbesondere als Relevanzfilter schätzen, eher zu Print-Produkten. Dagegen neigen die 48%, bei denen die Rolle als Interaktionsverstärker besonders ins Gewicht fällt, eher zu den digitalen Angeboten bzw. zum Informationsaustausch auf B2B-Events.

Für die Studie „B2B Wertewelten“ hat nextpractice 132 Top-Entscheider im Auftrag des Deutschen Fachverlags (neben weiteren 89 Fachzeitschriften erscheint dort auch planung & analyse) befragt.

Nähere Informationen zu nextpractice finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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