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Studien


Familiärer Rückhalt ist wichtig

© Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / PIXELIO 

 © Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / PIXELIO

Die Zufriedenheit der Kinder im Alter von elf Jahren hängt nicht von der objektiven Lebenssituation ab, sondern davon, ob sie sich respektiert und wahrgenommen fühlen. Der soziale Status der Familie, ihr monatliches Einkommen und somit die finanziellen Möglichkeiten, die für die Kinder bestehen, beeinflussen nicht ihr persönliches Glück.
 
So wissen Kinder z.B. um schwierige finanzielle Situationen, sie selber empfinden jedoch keinen Mangel. Und je mehr Eltern auf die Kinder eingehen, ihre Meinung respektieren und sie wahrnehmen, umso glücklicher sind Kinder in diesem Alter.
 
Viele Kinder haben Angst vor dem Schulalltag und der Zukunft und fühlen sich in ihrem schulischen Sein nicht richtig wohl. Sie haben noch keine Vorstellung davon, wie ihr Leben einmal aussehen soll. Allerdings sind die meisten Kinder mit ihrem sozialen Leben, den Freunden und der Familie, ihrer Freizeitgestaltung und mit sich selbst zufrieden.
 
Die schulischen Leistungen und der damit mögliche Schulabschluss stehen in diesem Alter in keinem Zusammenhang mit dem Berufswunsch. So finden sich, unabhängig vom derzeit besuchten Schulzweig und den Leistungen, Berufe wie Anwältin, Koch, Spiele-Erfinder, Tierärztin oder Fahrrad-Monteur auf der Wunschliste.
 
Die befragten Kinder – egal aus welcher sozialen Schicht – sind alle „zufrieden“ bis „sehr zufrieden“ mit ihrem Leben. Sie haben nicht das Gefühl, dass ihnen etwas fehlt. Sie fühlen sich in ihrer Familie gut behütet und zugleich respektiert und ernst genommen. Die Schule bildet hier bei einigen Kindern aus sozial schwachen Familien die einzige Ausnahme, weil sie sich den Anforderungen nicht gewachsen fühlen. Zusammenfassend kann man sagen, dass auch unter Gesichtspunkten der sozialen Ungleichheit ein homogenes Gefühl von Zufriedenheit besteht.
 
Auch auf ihren Berufswunsch haben soziale Herkunft oder die momentanen schulischen Leistungen in diesem Alter keinen Einfluss. Der größte Teil der Jungen möchte einmal Fußball-Profi werden, Mädchen streben hingegen eher ein Leben als Model, Schauspielerin oder Superstar an.
 
Unterschiede zeigen sich lediglich auf den Wunschzetteln der Kinder. Während Mädchen und Jungen aus gut situierten Verhältnissen meist nach Produktneuheiten aus der Unterhaltungselektronik streben, wünschen sich Kinder aus sozial schwachen Familien eher immaterielle Dinge wie "glücklich sein" oder "einen Ausflug mit der Familie machen".
 
Die Schlecker-Kinder-Studie 2011 schaut sich die Leben der Kinder in verschiedenen sozialen Milieus mit Nettohaushaltseinkommen von Hartz IV bis 8000 Euro genau an und hinterfragt vor allem die aktuelle Zufriedenheit, die Zukunftspläne und Wünsche sowie ihren Alltag. Psychologen und Soziologen von TNS Infratest führten qualitative Tiefeninterviews mit den Kindern und den Eltern durch.

Nähere Informationen zu
TNS finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.  
Quelle: Schlecker

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