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Studien


Familienmärkte = Zeitmärkte

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Das Familienmärkte-Modell (Quelle: Zukunftsinstitut) 

 Das Familienmärkte-Modell (Quelle: Zukunftsinstitut)

Hatten Familien früher einen zentralen, ja definierten Platz, findet heute Familienleben an jedem Ort und zu jeder Zeit statt. Die Nachfragebedürfnisse werden damit stark vom situativen Zeitkontingent der jeweiligen Familie beeinflusst. Auf Grundlage verschiedener Lebenssituationen stellt die Studie insgesamt neun verschiedene Familienmärkte vor:
 
Early-Bird-Märkte: Familie beginnt im Kopf. Als Traumbild und Eckpfeiler der Orientierung im Leben. Wenn Familie aus dem Reich der Vorstellung (erste Verliebtheit) in die Realität (gemeinsame Wohnung, Verlobung, Heirat, Kind) überführt wird, dann greift der Early-Bird-Markt und der „Konsum der Romantik“. Es sind Märkte der Vorfreude und der Simulation.
 
Socialware-Märkte: Spezifische Angebote für die moderne Netzwerkfamilie oder auch Distanzfamilie (bedingt durch verschiedene Wohnorte) werden nur rudimentär angeboten. Lösungen rund um zeitgemäße Mobilität gibt es wenige. Sich als Individuum zu entfalten und dabei zugleich einem Familienplan zu folgen, wird durch moderne Technologie darstellbar.
 
Chaos-Märkte: Viele Familien scheitern an der Überforderung durch die komplexe, moderne Welt und dem Fehlen von Bildungszugängen. Aber auch der Zeit- und Selbstverwirklichungsdruck machen ihnen zu schaffen. Hier entsteht ein Markt für Unterstützungsleistungen und Services. Chaos-Märkte sind Hilfe-orientierte Märkte. In diesem Marktfeld finden sich heute vornehmlich karitative und staatliche Institutionen, in Zukunft aber auch Startups aus dem Umfeld Microjobbing, Microvolunteering und Nachbarschaftsportalen.


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