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Studien


Fernsehen - privat oder öffentlich-rechtlich?

Welcher Fernsehsender die größte Präsenz in den Köpfen der Deutschen hat und welche Gefühle die Sender bei den Zuschauern auslösen, wollte die Marketingberatung BrainJuicer wissen.

Nicht verwunderlich ist, dass Sender mit hoher Markenstärke (ARD, RTL: 4 Sterne. ZDF, ProSieben, Sat1: 3 Sterne) auch die spontan bekanntesten sind: 75 Prozent der Befragten nennen spontan ARD, gefolgt von RTL (73 Prozent) und ZDF (72 Prozent). ProSieben (45 Prozent) und SAT1 (55 Prozent) landen dagegen nur im Mittelfeld.

„Tagesschau“ (35 Prozent) und „heute“ (24 Prozent) sind die meistgenannten Formate, gefolgt von „Tatort“ (15 Prozent), „Sportschau“ (13 Prozent) und „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“(12 Prozent).

Wenn es um die Emotionen der Zuschauer geht, zeigt sich ein etwas anderes Bild. 48 Prozent der Befragten empfinden bei ProSieben „Überraschung“ und „Freude“. Dicht dahinter, mit 44 Prozent, der Sender VOX. Bei den Platzhirschen ARD und RTL ist schon eine stärkere Polarisierung zu sehen. So bemängeln bei RTL 18 Prozent die niedrige Qualität. Erstaunlicherweise werden die negativen Gefühle, in Verbindung mit der GEZ-Gebühr, nur beim „Ersten“ geweckt und nicht beim ZDF. Sehr starke negative Emotionen erntet auch RTL II. 19 Prozent der Befragten empfinden diesen Sender als „unseriös“ und „niveaulos“.

Insgesamt zeigt sich, dass die öffentlich-rechtlichen ARD/ZDF zwar als informativ, vertrauenswürdig und qualitativ hochwertig angesehen werden, aber auch alt und langweilig wirken. Dagegen sind die privaten Sender RTL, Sat.1 und ProSieben zwar vielfältig und abwechslungsreich, werden aber mit niedriger Qualität verbunden.

So das Ergebnis einer unabhängigen Studie von BrainJuicer, die unter 498 regelmäßigen Fernsehzuschauern im Alter von 18 bis 65 Jahren im Oktober 2015 durchgeführt wurde.
Quelle: BrainJuicer

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