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Studien


Fernsehgerät bleibt liebstes Unterhaltungsmedium

© Henrik G. Vogel  / pixelio.de    

 © Henrik G. Vogel / pixelio.de

Obwohl Online-Medien hierzulande immer beliebter werden, bleibt für fast 30 Prozent das klassische TV auch 2014 spartenübergreifend die bevorzugte Medienaktivität. Jedoch werden Bewegtbild-Inhalte immer häufiger auch online konsumiert. Dafür sorgt die stark steigende Verbreitung vernetzter Endgeräte wie Smartphones, Tablets und Connected-TVs. Gerade Video-Streaming-Angebote erfreuen sich steigender Beliebtheit – bei Leihinhalten avancieren sie zur bevorzugten Nutzungsmethode. Anders bei Kaufinhalten: Hier sind physische Datenträger nach wie vor die erste Wahl.
 
Videos und andere Bewegtbild-Angebote werden heute zu über einem Drittel online genutzt: 35 Prozent der Befragten entscheiden sich für diese Möglichkeit, 65 Prozent für traditionelle Wege. Damit stieg der Anteil der Online-Nutzer um acht Prozentpunkte – das liegt vor allem an der Verbreitung geeigneter Endgeräte. Smartphones, Tablets und internetfähige Fernseher sind auf dem Vormarsch und nähern sich teilweise sogar schon der Sättigungsgrenze. 44 Prozent der Haushalte sind im Besitz eines Connected TV, zudem überlegen sich knapp 60 Prozent der Studienteilnehmer, den Fernseher im kommenden Jahr mit dem Internet zu verbinden.
 
Bei der Nutzung von Videos über Online-Medien wird das Streaming immer wichtiger. Insbesondere die jüngeren Verbraucher bevorzugen diese Option. Insgesamt haben 11 Prozent der Teilnehmer ein Video-on-Demand-Abonnement (SVoD für Subscription-based VoD) abgeschlossen, bei den 14- bis 24-Jährigen ist es sogar fast ein Fünftel.
 
Im Unterschied zu Leihinhalten spielen bei Kaufinhalten unverändert die physischen Datenträger wie etwa DVDs die erste Geige. Hier gaben 27 Prozent an, Videoangebote in den nächsten zwölf Monaten als DVD oder Blue-ray im stationären Handel kaufen zu wollen, weitere 26 Prozent wollen dies im Online-Shop tun. Dagegen planen nur 22 Prozent einen entsprechenden Download.
 
Pay-TV-Abonnements werden von den Verbrauchern für den Konsum von Filmen in Anspruch genommen. Immerhin mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer zeigt hier eine deutliche Zahlungsbereitschaft. Mit großem Abstand folgen TV-Serien (23%) und Bundesliga-Fußball (22%) bzw. Champions League (18%).
 
Soweit ein Auszug aus dem achten internationalen Digital-Democracy-Report von Deloitte, für den auch 2.000 Teilnehmer aus Deutschland zu ihren Mediennutzungsgewohnheiten befragt wurden.
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