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Studien


Finanzieller Schaden durch Datenmissbrauch befürchtet

© Dieter Schütz  / pixelio.de 

 © Dieter Schütz / pixelio.de

Fast 70 Prozent der Deutschen finden es gut, dass es immer mehr öffentliche Sicherheitseinrichtungen, wie Überwachungskameras, gibt. Sie fühlen sich dadurch sicherer. Außerdem akzeptiert etwa die Hälfte, dass mit der Nutzung des World Wide Webs ein gewisser Grad an Überwachung und eingeschränktem Datenschutz verbunden ist.

Eine Aufzeichnung der privaten Kommunikation am Telefon oder im Internet missbilligen jedoch beinahe 70 Prozent – auch wenn dadurch Verbrechen verhindert werden können. Auf noch mehr Ablehnung stößt die ungefragte Verwendung der eigenen Daten für Werbezwecke, auch bei kostenfreien Online-Diensten und -Spielen. Mehr als 60 Prozent wollen im Internet außerdem keine zugeschnittenen Suchergebnisse und personalisierte Werbung – obwohl dies von den Anbietern als komfortabler Service dargestellt wird.

Im Zusammenhang mit Datenmissbrauch haben die meisten Deutschen Angst vor finanziellem Schaden (68 Prozent), einem Einblick bzw. Eingriff in die Privatsphäre (52 Prozent) und dem Missbrauch der eigenen Identität durch Dritte (51 Prozent). Auch die Angst vor der Verbreitung falscher Informationen (42 Prozent) und der Einblick in sensible persönliche Daten (41 Prozent) sind hoch. 7 Prozent waren schon von Datenmissbrauch betroffen. Sie sind deutlich ängstlicher: Die Furcht vor finanziellem Schaden (80 Prozent) ist bei ihnen ebenfalls am größten, gefolgt von der Furcht vor Identitätsmissbrauch (70 Prozent). Auch das Gefühl der Ohnmacht, falsche Informationen zurückzuholen oder zu korrigieren, ist überdurchschnittlich hoch (alle Nutzer: 29 Prozent; von Datenmissbrauch Betroffene: 43 Prozent). Insgesamt unbesorgter zeigen sich die 14- bis 19-Jährigen: Nur vor der Erstellung von Persönlichkeitsprofilen und Verbreitung von falschen Informationen oder Unwahrheiten haben sie überdurchschnittlich viel Angst.

Wie groß ist Ihr Vertrauen in folgende Institutionen, Branchen, Anbieter beim Umgang mit Ihren persönlichen Daten? (Nicht in der Tabelle enthalten: Anteil der Personen, die keine Angabe machten)

in %

Vertraue voll und ganz/überwiegend *

Vertraue ich eher nicht / überhaupt nicht**

Ärzten

89

10

Kleinem Einzelhandel

80

17

Krankenkassen

75

23

Behörden/Ämtern

67

31

Umweltschutzorganisationen

66

28

Einzelhandelsketten/Discounter

64

33

Reiseveranstaltern/ Fluggesellschaften

62

31

Markt- und Meinungsforscher

60

33

Banken

53

45

Energieversorgern

47

50

Bundesregierung

44

52

Telekommunikationsunternehmen

40

56

Kreditkartenunternehmen

40

52

Versicherungen

39

59

Internet-Suchmaschinen

35

49

Online-Bezahlsystemen (PayPal, ClickandBuy)

35

48

Internationalen Unternehmen

33

57

Internet-Shops

31

54

Internet-Providern

26

56

Online-Kommunikationsplattformen/ Messenger-Dienste (Skype, WhatsApp ...)

24

57

Sozialen Netzwerken im Internet

23

62

Anbietern von Internet-Services aus Europa

21

60

Anbietern von Internet-Services aus den USA

9

71

Quelle: GfK Verein, Studie „Daten & Schutz“, November 2013
Basis: Alle Befragte, n=2014


Auf die Unterstützung der Politik beim Schutz der Privatsphäre zählen die Befragten nicht: Nur rund ein Viertel ist der Meinung, dass die Bundesregierung genug tut, um die Daten der Bürgerinnen und Bürger zu schützen.

Diese Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „Daten & Schutz 2013“ des GfK Vereins. Sie basieren auf rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im September 2013 repräsentativ für die deutsche Bevölkerung durchgeführt wurden.
Nähere Informationen zum GfK-Verein finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Zum Eintrag zur GfK-Gruppe gelangen Sie hier: Firmenprofil >>
Quelle: GfK Verein

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