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Studien


Finanztypspezifische Ansprache von Silver Agern

Auch Silver Ager sind unterschiedliche Finanztypen (© Rainer Sturm / pixelio.de) 

 Auch Silver Ager sind unterschiedliche Finanztypen (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Die berufstätige Generation 50plus stellt für Finanzdienstleister eine attraktive Zielgruppe dar, die eine ihren Bedürfnissen adäquate Produktwelt, Ansprache und Beratung erwartet. Dies wird nach Urteil der Zielgruppe jedoch bisher aber oft noch nicht geleistet. Eine Finanztypspezifische Ansprache kann Marktforschungsergebnissen zu Folge Abhilfe schaffen.

Die Zielgruppe der berufstätigen Silver Ager lässt sich trennscharf in die drei Finanztypen „Souveräne“, „Ängstliche Delegierer“ und „Uninteressierte“ einteilen:

Die „Souveränen“ (42%) machen den größten Anteil der Silver Ager aus und sind zugleich der kapitalstärkste Typus. Sie setzen sich intensiv mit persönlichen Finanz-, Vorsorge- und Versicherungsfragen auseinander, werden regelmäßig um Rat gefragt und bescheinigen sich auch selbst eine hohe Kompetenz. Im Durchschnitt verfügen Souveräne über drei bis vier Geldanlagen, darunter am häufigsten die selbst genutzte Immobilie. Vorhandenes Kapital will hier auch zukünftig sinnvoll angelegt werden: fast jeder zweite Souveräne (45%) erhält noch vor dem bzw. zum Eintritt in den Ruhestand eine größere Auszahlung und will diese mehrheitlich wieder anlegen.

Gut ein Drittel der Silver Ager lassen sich dem Finanztyp „Ängstliche Delegierer“ zuordnen (36%). Sie beschäftigen sich nur ungern proaktiv mit Finanzthemen und verlassen sich lieber ganz auf ihren Berater (96%). Obwohl die Delegierer grundsätzlich glauben, gut für den Ruhestand vorgesorgt zu haben, hat jeder zweite Angst, dass die Absicherung im Alter doch nicht ausreichen könnte. Zum Teil ist diese Angst nicht ganz unbegründet: unter den Delegierern gibt es den höchsten Anteil derer, die aktuell über keine nennenswerte Geldanlage bzw. private Altersvorsorge verfügen (17%).

Das kleinste Segment der Silver Ager stellen „Uninteressierte“ (22%) dar. Dieser Typus beschäftigt sich kaum mit den Themen Finanzen und Versicherungen, sorgt bisher am wenigsten für den Ruhestand vor und ist insgesamt wenig beratungsaffin. Zudem sind Uninteressierte besonders preissensibel; im Falle von Versicherungen wird beispielsweise mehrheitlich stets die günstigste Variante herausgesucht. Für die nächsten zwei Jahre planen lediglich elf Prozent den Abschluss einer weiteren Geldanlage/Altersvorsorge.

Dies zeigt die aktuelle Studie „Zielgruppen-Insights: Silver Ager – Finanzverhalten Berufstätige 50plus“ aus der Studienreihe „Zielgruppen für Finanzdienstleister“ des Marktforschungsinstituts HEUTE UND MORGEN aus Köln. 200 berufstätige Silver Ager im Alter zwischen 50 und 65 Jahren wurden im August 2012 ausführlich zu ihren Erwartungen und Wünschen an die Finanzdienstleister sowie zu ihren Anlage-, Finanzierungs- und Versicherungsbedarfen befragt. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte repräsentativ nach Alter, Geschlecht, Einkommen und Immobilienbesitz. Ergänzend wurden zwei vertiefende qualitative Gruppendiskussionen durchgeführt, in denen auch innovative Produkt- und Vertriebskonzepte getestet wurden. Parallel wurde zudem die Zielgruppe der „Golden Ager“ untersucht (Vorruheständler und Ruheständler 55 bis 75 Jahre).

Nähere Informationen zu HEUTE UND MORGEN finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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