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Studien


Fleischskandale lassen Verbraucher resignieren

Änderung des Kaufverhaltens durch den Pferdefleischskandal (Quelle: IFH Köln) 

 Änderung des Kaufverhaltens durch den Pferdefleischskandal (Quelle: IFH Köln)

Die deutschen Konsumenten sind in Bezug auf Lebensmittel generell sensibilisiert– besonders beim Kauf von Fleischprodukten. Außerdem zeigt sich rund jeder dritte Verbraucher aufgrund der mangelnden Transparenz resigniert. 30,5 Prozent der Befragten gaben an, die gleichen Fleischprodukte wie vorher zu kaufen, da sie nicht kontrollieren könnten, ob andere Produkte besser seien.
 
Ein weiteres Drittel der befragten Verbraucher hat im Anschluss an den Skandal jedoch sein Kaufverhalten geändert: 13,5 Prozent gaben an, auf eine bessere Qualität bei Fertigprodukten mit Fleisch zu achten und rund 18 Prozent der Befragten kaufen seit Bekanntwerden des Skandals häufiger frisches Fleisch direkt beim Metzger oder an der Frischetheke. Und dass, obwohl Metzgereien bereits einen festen Platz im Einkaufsstättenportfolio der Verbraucher haben. Fleisch rangiert laut Zahlen des IFH Köln unter den Top 5-Produkten, bei denen Konsumenten eine regionale Herkunft wichtig ist.
 
Das Vertrauen und die Geduld der Verbraucher scheinen also zumindest teilweise aufgebraucht und das Interesse vieler Konsumenten für die Produktionsbedingungen ihrer Lebensmittel wächst stetig. Kein Wunder also, dass bereits fast die Hälfte der deutschen Konsumenten das neu eingeführte Tierschutzsiegel „Für mehr Tierschutz“ kennt – obwohl das Siegel erst seit Januar dieses Jahres auf dem Markt ist.
 
Der CSR-Tracker (CSR=Corporate Social Responsibility) des IFH Köln ist eine regelmäßige halbjährlich Messung der Wahrnehmung von Einzelhändlern aus Sicht von n=3.000 Verbrauchern.
Quelle: IFH Köln

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