ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker - oder doch das Internet?

Genutzte Quellen zu Gesundheitsthemen (Quelle: GIM) 

 Genutzte Quellen zu Gesundheitsthemen (Quelle: GIM)

Geht es um die Gesundheit, so wird nicht nur der Arzt befragt. Die Patienten informieren sich laut einer GIM-Studie sehr gezielt und nutzen viele Kanäle dafür.
 
Über alle demografischen Zielgruppen hinweg sind dabei das Web und Ärzte die meistgenutzten Informationskanäle: 69 Prozent der Befragten, die sich innerhalb des letzten Jahres über Gesundheitsthemen informierten, steuerten hierzu das Internet an. Ärzte folgen dicht dahinter mit 68 Prozent. Apotheker, Krankenkassen und das soziale Umfeld werden hingegen nur von gut jeweils 30 Prozent der Befragten zurate gezogen. Das Internet wird erwartungsgemäß von Jüngeren noch intensiver zur Inforecherche genutzt, als von Älteren (82 Prozent der 18-bis 29-Jährigen versus 61 Prozent der 60- bis 69-Jährigen).
 
Im Internet selbst spielen Suchmaschinen bei der Infosuche eine zentrale Rolle: Drei Viertel der Befragten, die im Web zu Gesundheitsthemen recherchieren, nutzen Google & Co. Interessant: Das Alter der Befragten spielt dabei keine nennenswerte Rolle (77 Prozent der 18- bis 29-Jährigen versus 73 Prozent der 60- bis 69-Jährigen). Knapp 44 Prozent der Deutschen, die sich online über Gesundheitsthemen informieren, surfen medizinische Ratgeberseiten, bzw. Gesundheitsportale (wie z.B. „netdoktor.de“),  wobei die älteren User zwischen 60 und 69 Jahren hier stärker vertreten sind (54 Prozent).
 
Gesundheitsforen spielen für ein knappes Drittel der Online-Infosuchenden eine Rolle (32 Prozent). Hier sind jüngere Menschen deutlich stärker unterwegs als die Älteren (41 Prozent der bis 29-Jährigen versus 20 Prozent der 60- bis 69-Jährigen). Die älteren User scheinen den Inhalten der Posts weniger zu vertrauen, zudem dürfte die Forenspezifische Kommunikation eine weitere Barriere darstellen.
 
Herstellerseiten werden insgesamt nur wenig genutzt: Nur gut 16 Prozent der Infosucher klicken sie bewusst an. Zum einen dürfte das Vertrauen in die Objektivität der Informationen gering sein, zum anderen ist es Usern häufig auch nicht klar, dass sie sich auf Herstellerseiten befinden. Private Gesundheits-Blogs sind im Rahmen der Info-Suche noch nicht wirklich zu den Menschen durchgedrungen: Gerade einmal knapp 9% aller Online-Infosuchenden steuern diese an.
 
Für die repräsentative Studie „Informationsverhalten zu Gesundheitsthemen“ hat die GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung Ende des Jahres 2014 insgesamt 1.009 Menschen in Deutschland zu ihren entsprechenden Gewohnheiten befragt.
Nähere Informationen zur GIM finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email