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Studien


Frauen auf der ganzen Welt sind gestresst

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© Dieter Schütz / PIXELIO 

 © Dieter Schütz / PIXELIO

Fast 80% aller Frauen in entwickelten Märkten sind der Meinung, dass sich die Rolle von Frauen verändern wird, wobei 90% davon an eine positive Veränderung glauben. Alle Befragten gaben an unter Zeitdruck zu stehen und sich gestresst und überarbeitet zu fühlen, allerdings stehen Frauen in den Wachstumsländern unter größerem Druck als in entwickelten Ländern. Zwar müssen Frauen weltweit verschiedene Rollen unter einen Hut bringen, aber ein entscheidender Faktor für den höheren Stresslevel ist nach Aussagen der Frauen in Wachstumsmärkten der Mangel an Geld, was für die Frauen selber oder für Urlaub übrig bleibt, nachdem die Grundbedürfnisse erfüllt wurden.

Unter den befragten Frauen in den Wachstumsmärkten sagten Frauen in Indien (87%), Mexiko (74%) und Russland (69%), dass sie am meisten gestresst sind bzw. unter Zeitdruck stehen, währepnd in den entwickelten Ländern der Druck am schlimmsten für Frauen in Spanien (66%), Frankreich (65%) und Italien (64%) ist.

Bei der Frage nach der Verwendung von (erwartetem) zusätzlich verdientem Geld in den nächsten fünf Jahren zeigen sich Unterschiede auf. Mehr als die Hälfte (56%) der Frauen in den Wachstumsmärkten planen das Geld für die Bildung ihrer Kinder auszugeben, während es in den entwickelten Ländern 16% der Frauen sind. Insbesondere Frauen in Nigeria (85%), Indien (76%) und Malaysia (63%) finden das Sparen für die Bildung ihrer Kinder am Wichtigsten.

Frauen in entwickelten Märkten gaben an, ihr zusätzliches Geld für Urlaub (58%), Lebensmittel (57%) und Ersparnisse bzw. Tilgung von (Kreditkarten-)Schulden (jeweils 55%) ausgeben zu wollen, während Frauen in den Wachstumsmärkten ihr zusätzliches Geld für alltägliche Bedürfnisse wie Kleidung (70%), Lebensmittel (68%) sowie Gesundheits- und Kosmetikartikel (53%) verwenden wollen. Urlaub folgt an siebter Stelle der Prioritätenliste mit 40% der Frauen, die ihr zusätzliches Geld dafür ausgeben möchten.

In allen untersuchten Ländern glauben Frauen mehr Möglichkeiten als ihre Mütter zu haben. Während Frauen in den Wachstumsmärkten bessere Möglichkeiten für ihre Töchter als für sich selbst sehen, glauben die befragten Frauen in entwickelten Ländern, dass ihre Töchter die gleichen, jedoch nicht mehr Möglichkeiten haben werden.

Weniger als die Hälfte (40%) der Frauen in den entwickelten Ländern glauben, ihre Töchter werden eine höhere finanzielle Stabilität haben, während 54% glauben, ihre Töchter werden eine bessere Bildung genießen. 34% glauben, ihre Töchter werden im Vergleich zu heute nicht selber bestimmen können, wenn sie in Rente gehen wollen. Fast drei Viertel (74%) der befragten Frauen in entwickelten Ländern glauben aber, dass ihre Töchter einen besseren Zugang zu Technologie haben werden.

In den Wachstumsmärkten glauben 80% der Frauen, dass ihre Töchter eine höhere finanzielle Stabilität haben werden. 83% meinen, ihre Töchter werden eine bessere Bildung bekommen und 84% glauben ihre Töchter werden einen besseren Zugang zu Technologie haben.


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