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Studien


Freizeitattraktionen in Deutschland

Künstliche Erlebniswelten im Urteil der Bevölkerung (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen) 

 Künstliche Erlebniswelten im Urteil der Bevölkerung (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen)

Ferienzeit ist Ausflugszeit: Mehr als drei von fünf Familien (61 Prozent) waren in den vergangenen 12 Monaten wenigstens einmal in einem Zoo oder Tierpark. Auch Freizeitparks (52 Prozent) und Erlebnisbadelandschaften (42 Prozent) erfreuten sich großer Beliebtheit.
 
Die Angebote dieser Anlagen faszinieren jedoch nicht nur die Kernzielgruppe „Familie“, sondern begeistern auch zahlreiche kinderlose Paare und Singles, Jungsenioren und Ruheständler. Bei der Bewertung von Attraktionen schneiden Open-Air-Events auf einer Bewertungsskala von 1 – 5 („war begeistert“ – „war enttäuscht“) mit einem Durchschnittswert von 1,5 am besten ab. Aber auch Erlebnisbäder und Zoos (jeweils 1,8), Freizeitparks (1,9) und Science Center oder Mitmachmuseen (2,0) überzeugen die Besucher. Auffällig ist hierbei die große Einigkeit der Besucher bei der Bewertung, so können z.B. bei Alter oder Geschlecht, Einkommen oder Ortsgröße nur sehr geringe Unterschiede nachgewiesen werden.
 
Diese positive Einstellung haben jedoch nicht nur die Besucher. Künstliche Erlebniswelten werden, auch unabhängig davon, ob man sie besucht hat, von der Mehrheit der Bevölkerung (56 Prozent) als ein Vergnügen mit Freunden und der Familie gesehen. Im Jahresvergleich mit 1998 entspricht dies einer Steigerung um 9 Prozentpunkte. Zugenommen hat zudem die Zustimmung zu den Aussagen über Freizeitanlagen in puncto „fröhliche, anregende Atmosphäre“ (+10 Prozentpunkte), „Ablenkung vom Alltag“ (+9 Prozentpunkte) sowie „perfekte Illusion“ (2 Prozentpunkte).
 
Allerdings sind die Deutschen auch Realisten und sehen das Angebot immer öfter als das, was es ist: Geschäftemacherei (30 Prozent). Ebenso werden die sterile Künstlichkeit oder die kitschige Inszenierung zunehmend bemängelt.
 
Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Untersuchung der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen, für die über 2.000 Bundesbürger ab 14 Jahren repräsentativ befragt wurden.
 
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