ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Früher oder später wird sowieso alles online gekauft?

Motive bei der Kanalwahl – Worauf es den Kunden ankommt, ist wann und wie sie das Produkt erhalten. Alle anderen Motive sind dieser Frage untergeordnet (Quelle: Roland Berger Strategy Consultants) 

 Motive bei der Kanalwahl – Worauf es den Kunden ankommt, ist wann und wie sie das Produkt erhalten. Alle anderen Motive sind dieser Frage untergeordnet (Quelle: Roland Berger Strategy Consultants)

Der Online-Handel nimmt signifikant an Bedeutung zu: Obwohl in Deutschland nur sieben Prozent aller Transaktionen online stattfinden, werden hier mittlerweile rund 16 Prozent der Umsätze erwirtschaftet. Tendenz steigend. Doch es gibt für stationäre Händler keinen Anlass, vor der Online-Konkurrenz zu resignieren: Für fast zwei Drittel der Konsumenten ist das stationäre Geschäft die wichtigste Einkaufsquelle. Gut ein Drittel der Konsumenten kauft regelmäßig off- und online.
 
Die vorliegende Studie analysiert das Konsumverhalten sowohl in der digitalen Welt als auch im traditionellen Handel. Dabei bildeten sich sieben verschiedene Kundensegmente mit unterschiedlichen Kaufgewohnheiten, Bedürfnissen und Vorlieben heraus. Die identifizierten Käuferprofile variieren stark: von jungen, internetaffinen Kunden, die aber doch vorwiegend stationär shoppen, über effizienzorientierte Multikanalkäufer oder ökonomisch etablierte Verbraucher, die hochqualitative Produkte suchen, bis hin zu den Service-orientierten Rentnern, die fast nur in traditionellen Geschäften einkaufen.
  • Mainstream Offline Shoppers: Surfen täglich viel im Internet, doch in Online-Shops kaufen sie nur in Ausnahmefällen. Lieber kaufen sie im Geschäft zusammen mit Freunden, legen großen Wert auf Spaß und achten aufs Geld. Haushaltsgröße 3,1, HHE: Ø 2.219 EUR, Alter Ø: 28,4 Jahre, Umsatzanteil 23%, Segmentgröße 25%.
  • Traditional Senior Shoppers: Service-orientierte Rentner und Pensionäre, die gerne Zeit mit dem Einkaufen verbringen – und zwar fast ausschließlich stationär. Haushaltsgröße 1,9, HHE: Ø 1.957 EUR, Alter Ø: 64,1 Jahre, Umsatzanteil 27%, Segmentgröße 28%.
  • Simplistic Shopping Minimalists: Minimalisten, die nur ungern Einkaufen gehen. Legen Wert auf einen einfachen und möglichst stressfreien Einkauf zu einem insgesamt günstigen Preis. Haushaltsgröße 2,5, HHE: Ø 2.427 EUR, Alter Ø: 46 Jahre, Umsatzanteil 10%, Segmentgröße 11% .
  • Joy-seeking Multichannel Natives: Vornehmlich Schüler und Studenten, die täglich viel Zeit im Internet verbringen und sich auch gerne im Shopping Center aufhalten. Sie kaufen in beiden Kanälen häufig ein, wenn es das Budget hergibt. Haushaltsgröße 2,6, HHE: Ø 1.242 EUR, Alter Ø 24,5 Jahre, Umsatzanteil 8%, Segmentgröße 9%.
  • Well-off Shopping Enthusiasts: Ökonomisch etabliertes Segment mit dem höchsten Haushaltseinkommen. Kaufen gerne und häufig offline ebenso wie online. Die Ansprüche an die Qualität sind hoch, der Preis ist weniger wichtig. Haushaltsgröße 2,9, HHE: Ø 3.510 EUR, Alter Ø: 45,6 Jahre, Umsatzanteil 13%, Segmentgröße 10%.
  • Efficient Multichannel Shoppers: Das Internet wird häufig als Einkaufsquelle genutzt, weil die Öffnungszeiten von Geschäften nur schwer in ihren hektischen Alltag passen. Kaufen allerdings auch stationär ein, je nachdem, was schneller und praktischer für sie ist. Haushaltsgröße 2,9, HHE: Ø 3.009 EUR, Alter Ø: 32,6 Jahre, Umsatzanteil 10%, Segmentgröße 8%.
  • Non-Urban Shopping Pragmatists: Müssen lange Wege in Kauf nehmen, um zu einem Shopping Center oder anderen stationären Einkaufsmöglichkeiten zu gelangen. Geplante Käufe werden online abgewickelt. Wenn sie schon im stationären Handel unterwegs sind, dann tätigen sie auch viele Spontankäufe. Haushaltsgröße 2,9, HHE: Ø 2.743 EUR, Alter Ø: 33,6 Jahre, Umsatzanteil 9%, Segmentgröße 9%

Roland Berger Strategy Consultants und ECE haben ca. 42.000 Kunden befragt und 2.000 Kunden einen Monat lang bei jeder Transaktion begleitet, um einen ungetrübten Blick auf die wirkliche Situation zu bekommen.
Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email