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Studien


Fußballfieber?

Immerhin 69,9% der Befragten wissen, dass Ende Juni die Frauen-Fußball-WM in Deutschland stattfindet. Besonders bekannt ist das Ereignis bei den Männern: 76,3% gegenüber 63,7% der Frauen wissen darüber Bescheid. Bei den Jugendlichen ist das Thema offensichtlich noch nicht angekommen: Nur gut 55 von 100 14-19jährige Befragte (55,1%) haben Kenntnis von der Frauen-WM.
 
Das Interesse am Turnier ist unter den Informierten sehr gleichmäßig verteilt: Ein Drittel hat „mittelmäßiges Interesse“ (33,9%), während die Gruppe der „überhaupt nicht interessierten“ (11,7%) fast ebenso groß ist, wie jene der „sehr interessierten“ (13,6%). Erwartungsgemäß (oder doch überraschend?) sind es auch hier verstärkt die Männer, die mindestens ein „eher großes“ Interesse an den Fußballkünsten des anderen Geschlechts haben (43% gegenüber nur 30,5% der befragten Frauen).
 
86,1% der zumindest mittelmäßig bis sehr interessierten Befragten planen „auf jeden Fall“ oder „eher schon“ Spiele der WM mit zu verfolgen – dies dann wohl am ehesten im „kleinen Kreis“: Die bei den vergangenen Herren-Turnieren so populär gewordenen Public-Viewing-Zonen möchten nur gut 15 von 100 Befragten (15,4%) beim anstehenden Frauen-Turnier aufsuchen.
 
Details zum Turnier sind allerdings noch eher unbekannt: Immerhin wissen mehr als vier von zehn Befragten, dass 16 Teams an der WM teilnehmen werden (42,3%), aber auch fast jeder achte (12,4%) ist der festen Überzeugung, es seien 32 Länder vertreten (wie bei der Herren-WM). 44,5% geben offen zu, dass sie schlichtweg nicht wissen, wie viele Teams nach Deutschland reisen.

Auch woher die 16 besten Damen-Teams der Welt kommen, hat sich bisher nur teilweise herumgesprochen. Die klassischen Fußballnationen Brasilien, England und Frankreich werden von jeweils deutlich mehr als zwei Drittel der Befragten korrekt benannt. Es sind aber auch 60,9% der fälschlichen Überzeugung, Italien sei beim Turnier dabei, was nicht der Fall ist. Und kickende Spanierinnen und Niederländerinnen sind für jeweils die Hälfte der Befragten im Teilnehmerfeld vertreten, was zum Leidwesen dieser beiden fußballbegeisterten Nationen jedoch nicht zutrifft. Dagegen wissen heute nur 10,9%, dass in Gruppe D der „Fußball-Exot“ Äquatorial-Guinea an den Start gehen wird, um die Fußballkrone nach Afrika zu holen.
 
Die Austragungsorte sind auch noch eher unbekannt: Zwar benennen fast sieben von zehn Personen (69,4%) den Austragungsort des Eröffnungsspiels, Berlin korrekt als Austragungsort. Die Spielorte Bochum, Dresden und Augsburg sind nur jeweils gut einem Fünftel als solche bekannt. Dass in Sinsheim (TSG Hoffenheim) ebenfalls zur WM gekickt wird, wissen nur 14,4%.
 
Wenigstens über den Titelfavoriten herrscht einmütige Einigkeit: Fast neun von zehn Befragte (88,8%) sehen den zweimaligen Weltmeister, Titelverteidiger und Gastgeber Deutschland auch wieder als neuen Weltmeister. Für 3,6% der Befragten ist Brasilien, für 2,3% die USA, ebenfalls bereits zweifacher Titelträger, der erste Anwärter auf den WM-Sieg.
 
Marketagent.com hat 1.000 Mitglieder seines ISO-zertifizierten Online-Access-Panels in Deutschland zur Frauen-Fußball-WM befragt.
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