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Studien


Gesundheitstouristen haben unterschiedliche Bedürfnisse

Typologie von Gesundheitsurlaubern (Quelle: Trendscope/INNCH/HfWU) 

 Typologie von Gesundheitsurlaubern (Quelle: Trendscope/INNCH/HfWU)

Aufgrund der demografischen Entwicklung, der Zunahme klassischer Volkskrankheiten und des Rückgangs bezahlter Gesundheitsdienstleistungen wird ein boomender Gesundheitstourismusmarkt erwartet: Die Menschen werden als Selbstzahler in ihrer Urlaubszeit präventive oder kurative gesundheitstouristische Angebote buchen. Allerdings ohne Druck, wie aktuelle Marktforschungsergebnisse belegen.

Denn Urlauber wollen nicht als Patienten angesprochen werden. Urlaub ist für das Gegenprogramm zum Alltag mit all seinen Verpflichtungen und seinem impliziten Jugendwahn. Hier sucht man nach dem, was im Alltag zu kurz kommt: Leben in Einklang mit der Natur seines Körpers, sinnliche Erlebnisse, entspanntes Miteinander von Gleichgesinnten, ein ganzheitliches Wohlfühlen von Körper und Seele. Die konkreten Anforderungsprofile der Gesundheitsurlauber hängen davon ab, wie sie ihren eigenen Alltag erleben und wie sie mit dem Diktat von Jugendlichkeit umgehen. Dabei lassen sich sechs typische Umgangsformen differenzieren:

Die Unbedarften machen sich über ihr Leben, ihren Körper und ihre Gesundheit wenig Gedanken und sind die Einzigen, die kein Potential für Gesundheitstourismus aufweisen.

Die Unentschlossenen nehmen sich immer wieder vor, mehr für ihre Gesundheit zu tun, können meist aber ihren inneren Schweinehund nicht überwinden und haben dann ein schlechtes Gewissen. Gesundheitsurlaub sollte ihnen möglichst spielerisch Angebote machen, bei denen sie etwas für ihre Gesundheit tun.

Die Unzufriedenen erleben ihren Alltag als Hamsterrad und suchen im Gesundheitsurlaub vor allem Inspiration und Anregung für ein anderes, besseres Leben, während sich die Ausgebrannten aus ihrem in der Regel sehr einbindenden Alltag erst einmal freischwimmen müssen, und dann Entspannung erst (wieder) lernen müssen.

Eher spirituelle Angebote suchen die Achtsamen, die in ihrem Alltag bereits eine gesunde Ausgeglichenheit gefunden haben.

Die Fanatiker tun am meisten für ihre Gesundheit, sie treiben extensiv Sport und ernähren sich diszipliniert – denn sie haben die größte Angst vor dem Älterwerden und das kulturelle Ideal am meisten internalisiert. Als einziger Typus sind sie offen für Angebote, bei denen man seine Leistungsfähigkeit oder sein jugendliches Aussehen erhalten und perfektionieren kann.

Dies haben tiefenpsychologische Befragungen der Kölner Unternehmen Trendscope und INNCH gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) von Gesundheitstouristen und potentiellen Nachfragern ergeben.
Quelle: Trendscope

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