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Studien


GfK analysiert deutschen Markt für E-Books

Steigende Umsätze für E-Books (© Wilhelmine Wulff / PIXELIO) 

 Steigende Umsätze für E-Books (© Wilhelmine Wulff / PIXELIO)

E-Books sind in manchen Ländern ein Verkaufsschlager. In Deutschland hingegen sind elektronische Bücher bislang noch kein Massenmarkt, aber die Umsätze steigen.

Im 1. Halbjahr 2011 wurde in Deutschland ein Fünftel der Gesamtumsätze des Büchermarktes über Online-Shops generiert.
Neben der Bestellung gedruckter Bücher können die Inhalte auch direkt als Download-Datei aus dem Internet bezogen werden. Insgesamt 187 Millionen Euro setzte die Branche mit den Downloads von Musik, Hörbüchern, Software, Games, Videos oder E-Books um, und damit 31 Prozent mehr als noch im 1. Halbjahr 2010.
Knapp 13 Millionen Euro gaben die Deutschen in den Monaten Januar bis Juni 2011 Jahr für E-Books (ohne Schul- und Fachbücher) aus. Dies sind bereits 60 Prozent des Vorjahresumsatzes und das Weihnachtsgeschäft steht noch bevor.

Zu Beginn lag der Schwerpunkt auf Infotainment-E-Books wie beispielsweise Reise, Ratgeber oder Sachbücher. Der Trend geht aber hin zur Belletristik, die derzeit 80 Prozent aller bezahlten E-Books ausmacht. Der Umsatzanteil an Unterhaltungsliteratur unter gedruckten Büchern hingegen liegt bei knapp 50 Prozent.

Eine Befragung zum Thema E-Reader ergab, dass im Juli 2011 knapp 800.000 Deutsche einen E-Reader besaßen, während es im Januar 2011 noch 380.000 Stück waren. Da auch auf Tablet-PCs gelesen werden kann, erhöht sich die Zahl der potentiellen E-Book-Leser um weitere 1,5 Millionen Personen.
Der typische E-Book-Kunde ist männlich und im Alter zwischen 30 und 49 Jahren.

Zur Studie: Befragt wurden 25.000 Konsumenten in Deutschland. Die Ergebnisse werden auf die deutsche Gesamtbevölkerung ab einem Alter von zehn Jahren hochgerechnet.
Zum Thema E-Reader und Tablet-PCs wurden in einer Ad-Hoc-Befragung zusätzlich 20.000 Personen im Januar 2011/Juli 2011 befragt.
Nähere Informationen zuf GfK Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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