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Studien


Glaube an WM-Titel schwindet

©  wandersmann  / pixelio.de 

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Gerade einmal fünf Prozent im Lande glauben an den Weltmeister-Titel für Jogis Jungs – vor einem Jahr waren es noch 14 Prozent. Die meisten Befragten trauen der deutschen Nationalmannschaft maximal das Erreichen des Halbfinales zu (30 Prozent). Top-Favorit auf den Titel ist mit 32 Prozent Brasilien, gefolgt von Spanien (14 Prozent).

Sollte Deutschland Weltmeister werden, plädieren 66 Prozent für ein Weitermachen von Bundestrainer Löw. Im Falle eines vorzeitigen Scheiterns sind es immerhin noch 50 Prozent. Eine Mehrheit von 40 Prozent der Befragten geht allerdings davon aus, dass Jogi Löw dann von sich aus zurücktreten wird. Insgesamt herrscht in diesem Themenkomplex aber auch ein vergleichsweise hoher Anteil an unentschlossenen Probanden.

Das allgemeine TV-Interesse an der Fußball-WM ist groß: 70 Prozent der Deutschen wollen die WM zumindest teilweise live verfolgen. 16 Prozent geben an, sogar alle Spiele live verfolgen zu wollen. Geschaut wird am liebsten zusammen mit Freunden (58 Prozent) und alleine zuhause (53 Prozent). 38 Prozent wollen aber auch in der Kneipe bzw. per Public Viewing dabei sein. Dass die Anstoßzeiten auf den europäischen Markt ausgerichtet wurden, befürworten 39 Prozent der Befragten. 28 Prozent hätten es besser gefunden, wenn sich die Anstoßzeiten an der Ortszeit des Austragungsortes orientiert hätten.

Die Sicherheit des Turniers in Brasilien stuft jeder zweite Deutsche als eher bzw. sehr unsicher ein (52 Prozent). Mehr als jeder Dritte (34 Prozent) ist auch der Meinung, dass die deutsche Mannschaft aktiv Stellung zu politischen und gesellschaftlichen Missständen in Brasilien nehmen sollte. Dass die WM durch die FIFA generell in Länder mit einer für dieses Großereignis fehlenden Infrastruktur vergeben wird, finden 55 Prozent schlecht. 25 Prozent der Befragten sehen darin eine gute Möglichkeit, die Situation im Land zu verbessern.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Erhebung von OmniQuest und OmniPanel unter 1.011 Befragten.
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