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Studien


Google bleibt wertvollste Marke

Besonders wertvoll: Google 

 Besonders wertvoll: Google

Der Internet-Dienstleister Google ist mit einem Wert von 114,3 Milliarden US-Dollar zum vierten Mal in Folge die wertvollste Marke der Welt. Dieses Ergebnis geht aus der fünften Auflage des jährlichen Markenrankings BrandZ™ Top 100 von Millward Brown hervor.

 
Das Ranking bewertet auf Basis öffentlicher Finanzkennzahlen und Verbraucherbefragungen die 100 wertvollsten Marken der Welt. Technologiemarken belegen die Spitzenpositionen: Googles unmittelbare Verfolger sind mit IBM, Apple und Microsoft drei weitere Unternehmen aus dem Technologiesektor. Im Gegensatz zu Google, IBM und Apple stagniert der Markenwert von Microsoft im Vergleich zu 2009. Das Softwareunternehmen fiel im Ranking vom zweiten auf den vierten Rang zurück.
Die zehn wertvollsten Marken 2010 (Wert in Milliarden US-Dollar):
  1. Google (114,260)
  2. IBM (886,383)
  3. Apple (83,153)
  4. Microsoft (76,344)
  5. Coca-Cola (67,983)
  6. McDonald’s (66,005)
  7. Marlboro (57,047)
  8. China Mobile (52,616)
  9. GE (General Electric) (45,054)
  10. Vodafone (44,404)

Der Gesamtwert der 100 wertvollsten Marken der Welt ist gegenüber 2009 um vier Prozent auf 2,04 Billionen US-Dollar gestiegen. Die Wertsteigerung erklärt sich auch durch die Tatsache, dass im diesjährigen Ranking erstmals Mineralölkonzerne berücksichtigt wurden.
 
Unter den wertvollsten Marken der Welt sind in diesem Jahr sieben deutsche Marken aus den Sektoren Automobil, Technologie und Telekommunikation sowie Einzelhandel (Wert in Milliarden US-Dollar):
   21.   SAP (24,291)
   25.   BMW (21,816)
   53.   Mercedes (13,736)
   55.   T-Mobile (13,010)
   65.   Porsche (12,021)
   77.   Siemens (9,293)
   83.   ALDI (8,747)
 
Mit Ausnahme von T-Mobile sind alle deutschen Marken im Ranking abgerutscht. DHL und Nivea verfehlten in diesem Jahr sogar eine Platzierung unter den Top 100. Auch SAP hat im Vergleich zum Vorjahr zwei Plätze eingebüßt, ist hinter Vodafone und Tesco jedoch immerhin die drittstärkste europäische Marke. Der Markenwert von Porsche und Siemens ist dagegen um jeweils 31 Prozent stark eingebrochen.
 
Stärker als in anderen Branchen leiden die Marken im Automobilsektor an den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise. Die Automarken haben zusammen einen Markenwertverlust von 15 Prozent zu verzeichnen. In der Folge fielen einige Autohersteller im Ranking deutlich zurück. Außerordentlich hart von dieser Entwicklung betroffen sind Porsche (-31%) und Toyota (-27%). VW (+20%), Ford (+19%) und Audi (+2%) konnten zwar sehr erfreuliche Entwicklungen aufweisen, doch der Sprung in die Top 100 des Markenrankings blieb ihnen verwehrt. 
 
Im Einzelhandel holt Amazon auf, IKEA baut ab Die Einzelhandelsmarken haben zusammengenommen zwar ein Prozent an Wert verloren, doch die Branche rechnete mit höheren Verlusten. In der Wirtschaftskrise schätzten die Kunden insbesondere Unternehmen mit fairen Preisstrukturen. Walmart (-4%) ist nach wie vor die wertvollste Marke im Bereich Einzelhandel, doch die schärfsten Verfolger Amazon (+29%) und Tesco (+12%) konnten ihren Markenwert zuletzt deutlich steigern. Amazon profitiert von der stetig wachsenden Begeisterung der Konsumenten für Onlineshopping. Der Markenwert des populären schwedischen Möbelherstellers IKEA ist im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gesunken. IKEA ist damit nicht mehr unter den 100 wertvollsten Marken der Welt vertreten. Die Entwicklung IKEAs dokumentiert, dass die Menschen ihr Geld während der Wirtschaftskrise eher für Grundbedürfnisse ausgeben als für Heimbedarf.
 
Die Studie verbindet die Auswertung öffentlicher Finanzdaten von Datamonitor und Bloomberg mit Daten aus der Verbraucherbefragung. Dieses Vorgehen ermöglicht, den Anteil des Markenwerts am Unternehmensergebnis darzustellen und den Einfluss der Verbraucherstimmung auf Markendynamik und Marktaussichten zu messen.
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