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Studien


Größere Spendebereitschaft

© Burkard Vogt  / PIXELIO 

 © Burkard Vogt / PIXELIO

Die Spendenbereitschaft der Deutschen hat im Jahr 2010 deutlich zugenommen, vor allem in ersten Halbjahr. Gegenüber dem Vorjahr stieg das Spendenvolumen um fast 9 Prozent auf rund 2,3 Milliarden Euro.

Speziell das Erdbeben in Haiti sorgte im Januar 2010 für einen Schub an Geldzuwendungen. Im zweiten Halbjahr fiel die Steigerung mit nur knapp 2 Prozent moderat aus, trotz der hohen Spendenbereitschaft für die Opfer der Überschwemmungskatastrophe in Pakistan. Insgesamt stieg das Spendenaufkommen für Hilfsorganisationen, gemeinnützige Organisationen und Kirchen im Jahr 2010 um 185 Millionen Euro. Speziell die Not- und Katastrophenhilfe konnte deutlich mehr Geldmittel verbuchen.

Im letzten Jahr leisteten 21 Prozent der Deutschen im Alter von über zehn Jahren mindestens einmal eine Geldspende, durchschnittlich in Höhe von knapp 28 Euro. Die Spenderquote stieg somit um einen Prozentpunkt und auch die durchschnittliche Spendenhöhe legte um knapp einen Euro zu. Insgesamt spendeten 13,4 Millionen Personen. Deutlich zugenommen hat die Zahl der Neuspender. Fast 32 Prozent aller Zuwendungen stammten von Personen, die in den zwölf Monaten zuvor nicht gespendet hatten. Dies entspricht einer Steigerung von knapp 9 Prozentpunkten. Die Neuspender sind deutlich jünger und verfügen über eine höhere Schulbildung als die regelmäßigen Spender.

Persönlich adressierte Spendenaufrufe per Post bleiben der stärkste Auslöser für Zuwendungen: Insgesamt 28 Prozent der gespendeten Geldsummen lassen sich auf diese Art der Werbung zurückführen. Weitere 21 Prozent kommen durch regelmäßige Spenden zusammen, knapp 9 Prozent werden über Kollekten in Kirchen gesammelt. Deutlich zugelegt hat im letzten Jahr die Wirkung von TV-Beiträgen, TV-Werbung sowie Spendengalas. Während im Jahr 2009 nur rund 2 Prozent der Spendensumme durch das Fernsehen initiiert wurde, stieg der Anteil im Jahr 2010 auf 7 Prozent. Vor allem Neuspender und Personen unter 60 Jahren lassen sich hierdurch motivieren.

Das sind Ergebnisse der „Bilanz des Helfens“, einer vom Deutschen Spendenrat e.V. bei der GfK Panel Services Deutschland in Auftrag gegebenen Studie, die regelmäßig den Spendenmarkt analysiert. Diese Studie, die Bestandteil des GfK Charity*Scope ist, basiert auf einer kontinuierlichen schriftlichen Erhebung bei einer repräsentativen Stichprobe von 10.000 Panelteilnehmern.

Nähere Informationen zur GfK Gruppe finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.
Quelle: GfK

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