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Studien


Großes Interesse an Smartwatches und Fitness-Armbändern

Knapp ein Viertel ist an Smartwatches interessiert (Quelle: Fittkau & Maaß Consulting) 

 Knapp ein Viertel ist an Smartwatches interessiert (Quelle: Fittkau & Maaß Consulting)

Smartwatches und Fitness-Armbänder, so genannte Wearables, sind aktuell noch wenig verbreitet: Weniger als einer von hundert Internet-Nutzern (0,8 Prozent) nutzt bereits eine Smartwatch; bei Fitness-Armbändern sind es nur unwesentlich mehr, nämlich 1,4 Prozent. Das Potenzial ist jedoch groß, denn rund 30 Prozent der deutschen Internet-Nutzer geben an, an der Nutzung einer Smartwatch und/oder eines Fitness-Armbands interessiert zu sein.


Der Kreis der Smartwatch-Interessenten fällt mit 24 Prozent geringfügig größer aus als der der Fitness-Armband-Interessierten. Vor allem junge, technologie- und trendaffine Männer zählen zu den aktuellen Smartwatch-Nutzern und -Interessenten.

Vor allem die handfesten Einsatzbereiche der Geräte sind attraktiv: Mehr als drei Viertel möchten per Smartwatch über auf ihrem Smartphone eingehende Anrufe informiert werden. Ebenso viele würden die Smartwatch zur Navigation bzw. Routenplanung einsetzen. Je über zwei Drittel finden Kalender- und Fitness-Mess-Funktionen sowie den Abruf von Nachrichten, Wetter- und Verkehrsinfos interessant.
Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Smartwatches werden indes von vielen ihrer derzeitigen Besitzer noch gar nicht ausgeschöpft. Nur knapp die Hälfte (47 Prozent) der befragten Smartwatch-Nutzer sagt aus, die meisten Smartwatch-Funktionen tatsächlich zu nutzen. Und knapp jeder Zehnte gibt zu, mit dem Gerät nicht besonders gut zurecht zu kommen. Gleichwohl: Fast 60 % sind mit der Nutzung »insgesamt sehr zufrieden«.

Die Zielgruppe der am Kauf eines Fitness-Armbands interessierten Internet-Nutzer umfasst mit 22 Prozent gut ein Fünftel der deutschen Internet-Nutzerschaft, darunter ebenso viele Frauen wie Männer interessiert. Aktuelle wie potentielle Nutzer achten sehr auf einen gesunden Lebensstil und auch auf ihr äußeres Erscheinungsbild. Im Vordergrund steht aus Sicht der Interessenten natürlich das Messen und Auswerten von Bewegungsdaten. Fast ebenso groß ist jedoch der Wunsch, Ernährungswerte (z. B. den Kalorienverbrauch) sowie Gesundheitsdaten (z. B. Herzfrequenz, Puls) zu analysieren. Kritisch steht mehr als jeder zweite potentielle Fitness-Armband-Käufer den hohen Anschaffungskosten gegenüber: Diese werden zurzeit als größte Anschaffungshürde wahrgenommen.

Die aktuellen Besitzer von Fitness-Armbändern zeichnen sich durch einen hohen Anteil zufriedener Nutzer (62 Prozent) aus. Dabei ist die Überwachung des eigenen Fitness-Zustands jedoch bei manchen eher lückenhaft: Lediglich gut jeder zweite Besitzer trägt das Fitness-Gadget (fast) täglich. Ebenso viele sind der Meinung, die verfügbaren Funktionen tatsächlich auszunutzen. Dass fast jeder Sechste von seinem Fitness-Armband »ziemlich enttäuscht« ist, deutet auf zukünftiges Optimierungspotential bei neuen Generationen der Fitness-Gadgets hin.

Die große Gruppe der Desinteressierten zeichnet sich vornehmlich durch eine grundsätzlich ablehnende Haltung aus: Die meisten finden die Geräte für sich schlicht und einfach uninteressant bzw. halten sie für überflüssig. Aber auch Aspekte wie die hohen Anschaffungskosten sowie mangelnder Nutzungs-/Tragekomfort spielen eine Rolle.

Dies sind Ergebnisse des Reports »Wearables: Smartwatches und Fitness-Armbänder« von Fittkau & Maaß Consulting, für den im April/Mai 2014 über 11.000 Internet-Nutzer online befragt wurden.
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