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Studien


Gucken & surfen

© Claudia Hautumm / PIXELIO 

 © Claudia Hautumm / PIXELIO

Fernsehen ist der stärkste Impulsgeber für eine Produktsuche im Internet. Eine besondere Initialwirkung zeigt TV dabei in der jungen Zielgruppe der 14- bis 19-Jährigen. Zudem wird durch die parallele Nutzung von TV und Internet die Impulswirkung des Fernsehens noch verstärkt.
 
44% der Befragten geben an, über einen TV-Hinweis schon einmal auf interessante Produkte aufmerksam geworden zu sein und diese anschließend im Internet gesucht zu haben. Zeitschriften landen mit 32% an zweiter Stelle, gefolgt von Zeitungen (28%), Radio (21%) und Kino (16%).
 
Besonders häufig fungiert Fernsehen bei den 14- bis 19-Jährigen als Initialmedium für eine Produktsuche im Netz. Mehr als jeder Zweite (54%) ist erst durch einen Fernsehkontakt zu einer nachfolgenden Produktrecherche im Internet animiert worden. Printprodukte regen dagegen nur rund jeden Vierten (29%) dieser Altersgruppe dazu an, sich weitergehend mit einer Marke zu beschäftigen.
 
51% der 14- bis 49-Jährigen nutzen TV und Internetparallel (2002 waren erst 19%). Diese Parallelnutzung hat auch Auswirkungen auf das Zusammenspiel der beiden Medien in Sachen Werbewirkung: So erhöht sich die Wahrscheinlichkeit der direkten Reaktion auf TV-Inhalte, wenn der Zuschauer während des Fernsehens auch das Internet nutzt. Über die Hälfte der Multitasker (54%), die häufig parallel Fernsehen und Internet nutzen, lassen sich im TV zu einer Produktrecherche im Internet inspirieren. Bei denjenigen, die zumindest selten beide Medien gleichzeitig nutzen, ist es immerhin jeder Zweite (50%).
 
Dabei lesen 63% im Web über das aktuelle TV-Programm oder lassen sich durch Produkteinblendungen zur Recherche animieren. Des Weiteren werden neben dem Fernsehen E-Mails versendet oder empfangen (80%), sich in Communities bewegt (49%) oder 46% sind im Chat unterwegs.
 
Für die Studie „Impulswirkung des Fernsehens“ wurden im Frühjahr 2011 insgesamt 1.008 deutschsprachige Personen zwischen 14 und 49 Jahren vom Institut mindline media im Auftrag der Seven One Media befragt.
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