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Studien


Hallo auch in Österreich der gängigste Gruß

Grußformen in Österreich 1999-2012 

 Grußformen in Österreich 1999-2012

Zwar hängt es schlussendlich von der Situation ab, welcher Gruß zum Einsatz kommt, doch hat sich im Alltag der Österreicher das „Hallo“ durchgesetzt. Denn das informelle, unverbindliche und nahezu universell einsetzbare „Hallo“ ist der meistgebrauchte G ruß in Österreich: 74 Prozent der Österreicher grüßen allgemein mit „Hallo“ und 43 Prozent verwenden diesen Gruß am allerhäufigsten. 1999 wurde „Hallo“ nur von der Hälfte der Bevölkerung überhaupt verwendet (51 Prozent).
 
Wieder auf dem Vormarsch ist etwas das traditionellere „Grüß Gott“. 2009 noch im Sinken begriffen, hat sich diese Begrüßung wieder einen Sonnenplatz erobert. Generell grüßen 64 Prozent der Österreicher (+17 Prozent gegenüber 2009) derart traditionell und immerhin 28 Prozent (+10 Prozent im Vergleich zu 2009) wählen „Grüß Gott“ als häufigsten Gruß.
 
Bei den möglichen Verabschiedungen ergibt sich ein Kopf an Kopf Rennen zwischen dem traditionell österreichischen und auch eher umgangsprachlichen „Servus / Servas“ und dem importierten „Tschüss“. Sechs von zehn Österreichern haben diese Verabschiedungsformen in Verwendung und nicht ganz ein Drittel der Bürger nutzt eine der beiden Spielformen am allerhäufigsten. Die angesprochene Verbreiterung des Sets der Grußformen ist vor allem darauf zurückzuführen, dass auch andere Grußformen wie „Auf Wiedersehen“, „Auf Wiederschauen“, „Auf Wiederhören“, „Ciao“, „Hi“, „Guten Tag“ und „Ba-Ba“ von einer wachsenden Zahl von Personen (wieder) verwendet werden.
 
„Hallo“ hat sich bis zu den mittleren Altersschichten weitgehend durchgesetzt, während „Tschüss“, „Ciao“ und „Hi“ bei jüngeren Österreichern viel öfter zu hören sind als beim Rest der Bevölkerung. Die Gruppe der über 50jährigen ist die Bastion der Klassiker „Grüß Gott“, Grüß dich / Griaß Di“ und „Auf Wiederschauen“.
 
Wenig überraschend ergeben sich regionale Unterschiede beim Grüßen und Verabschieden: Mit Ausnahme des städtischen Wiener Raums ist das „Pfiat di“ überall gebräuchlich, während die Bundeshauptstadt die Hochburg des „Guten Tag“ und des „Ba-Ba“ ist.
 
Spectra hat 1.035 Personen, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 15 Jahre, in persönlichen Interviews befragt.
Nähere Informationen zu Spectra finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Spectra

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