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Studien


Handwerk gut gestimmt

© Rainer Sturm / PIXELIO 

 © Rainer Sturm / PIXELIO

Das deutsche Handwerk ist optimistisch: 71% der befragten Unternehmen rechnen in der Handwerks-Studie 2011 mit einer positiven Entwicklung ihrer Geschäftslage innerhalb der nächsten drei Monate (2008: 46%), 34% erwarten einen Mitarbeiterzuwachs (2008: 27%) und 51% sprechen aktuell von einer sehr guten oder guten Profitabilität ihrer Handwerksleistung (2008: 41%).
 
Dabei legen die Top-Betriebe ihren Fokus auf Kunden und Mitarbeiter. Sie werten öfter den Umsatz pro Stammkunde aus, fragen häufiger systematisch nach der Zufriedenheit ihrer Kunden und legen größeren Wert darauf, ihren Stammkunden einen besonderen Service zukommen zu lassen. Ebenso sind die eigenen Mitarbeiter als Erfolgsfaktor klar erkannt und deshalb wird öfter in Fortbildungen und Mitarbeiterentwicklung investiert. 37% der erfolgreichen Betriebe geben an, einen eigenen Personalverantwortlichen zu beschäftigen (Durchschnitt: 19%) und 39% führen konsequent turnusmäßige Mitarbeitergespräche - im Durchschnitt aller Teilnehmer sind dies nur 23%.
 
Ein Trend im Handwerk, den die Ergebnisse der Studie deutlich aufzeigen, ist die Vergrößerung des Handlungsfeldes für jeden einzelnen Handwerksbetrieb. Zum einen wird ein erweitertes Leistungsspektrum immer wichtiger. 43% der erfolgreichen Handwerksbetriebe geben an, ihr Leistungsspektrum ließe sich am ehesten mit „alles aus einer Hand“ beschreiben und unterscheiden sich darin deutlich von Durchschnitt, bei dem dies gerade mal ein Drittel von sich behauptet. Zum anderen vergrößert sich der potenzielle Kundenkreis durch das Internet auch geografisch – 27% der Teilnehmer geben an, dass sich ihr Einzugsgebiet innerhalb der letzten zwei Jahre erweitert habe.
 
An der aktuelle Studie von ServiceBarometer AG im Auftrag der Adolf Würth GmbH und Co. KG beteiligten sich bundesweit 1.270 Entscheider aus Handwerksbetrieben unterschiedlicher Gewerke und unterschiedlicher Größe. Die Online-Befragung, die zwischen Februar und April 2011 durchgeführt wurde, ist als Selbstbewertung konzipiert.
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