ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Handy kein gängiger Zahlungsweg

© Tony Hegewald / pixelio.de 

 © Tony Hegewald / pixelio.de

Das Handy zum Bezahlen einzusetzen – sei es für mobile Banking oder direkt per Mobiltelefon – das ist bei den Deutschen noch wenig verbreitet. Aktuell nutzen nur zwei Prozent so genannte Wallet-Apps, um kleinere Geldbeträge unterwegs mit ihrem Smartphone zu bezahlen.


Auch das Mobile Banking führt mit sechs Prozent Nutzern nur ein Nischendasein. Verantwortlich für das Nischendasein des Mobile Payment in Deutschland sind primär die ausgeprägte Unkenntnis sowie diffuse Sicherheitsbedenken der Verbraucher. Erst knapp jeder Fünfte kennt überhaupt die Apps für das Bezahlen mit dem Handy.

Und auch nach entsprechender Aufklärung zeigt sich über die Hälfte der Bundesbürger skeptisch gegenüber der digitalen Brieftasche bzw. der elektronischen Geldbörse, insbesondere aufgrund von Zweifeln an der Sicherheit sowie auch fehlendem Bedarf. Immerhin 10 Prozent begrüßen aber auch ausdrücklich die Möglichkeit zum mobilen Bezahlen mit dem Handy; rund ein Drittel zeigt sich für die Zukunft zumindest nicht grundsätzlich ablehnend. Hemmschuhe sind neben der geringen Bekanntheit und der Technologieskepsis freilich auch fehlende Standards der verschiedenen mobilen Bezahlsysteme. Hinzu kommt, dass hierzulande erst vereinzelte Einsatzmöglichkeiten im Handel und im Dienstleistungssektor existieren.

Fragt man die Bundesbürger nach den wichtigsten Funktionen einer digitalen Brieftasche, so wird das bargeldlose Bezahlen mit Abstand als wichtigste Funktion angesehen. Erweiterte Funktionen, wie beispielsweise das mögliche Mitführen digitaler Ausweisdokumente oder die Nutzung einer elektronischen Schlüsselfunktion für Auto oder Wohnung, finden deutlich weniger Zuspruch. Bevorzugt einsetzen würden die Bundesbürger Wallet-Apps vor allem an Tankstellen, in Supermärkten und Kaufhäusern sowie in Restaurants.

Dies zeigt der aktuelle "Trendmonitor Finanzdienstleistungen 2014" des Marktforschungsinstituts Nordlight Research. Über 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren mit Girokonto, Internetanschluss und Handy wurden im September repräsentativ zu verschiedenen aktuellen Themen ihres Banking- und Bezahlverhaltens befragt.
Nähere Informationen zu Nordlight finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Nordlight

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email