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Studien


High Potentials angeschlagen

© Gerd Altmann/all-silhouettes.com / PIXELIO 

 © Gerd Altmann/all-silhouettes.com / PIXELIO

Die Krise scheint überwältigt – doch welche Auswirkungen hatten und haben Einstellungsstopps und Nullrunden auf die Mitarbeiter? 83% der deutschen Unternehmen haben heftige Einschnitte vorgenommen. Zwei Drittel konstatieren inzwischen einen negativen Einfluss auf die Mitarbeiter. Stressresistenz und Engagement schwinden. In Deutschland klagen mehr als 70% über eine erschwerte Bindung von High Potentials an das Unternehmen, global sind es 45%.


Deutsche Arbeitgeber reagieren darauf in erster Linie mit Gehaltserhöhungen, die an individuelle Leistungen gekoppelt sind, sowie Short-Term Incentives. Die High Potentials wünschen sich dagegen eher eine Optimierung der "weichen" Faktoren, wie zum Beispiel der Work-Life-Balance. Auch die Reputation des Arbeitgebers sowie Arbeitsklima und Aufstiegsmöglichkeiten spielen für sie eine wichtige Rolle.
 
Neben Nullrunden waren auch die Beschränkung von Überstunden und die Reduzierung von Bonuszahlungen gängige Interventionsmittel. Weltweit griff etwa die Hälfte der Arbeitgeber auf Beurlaubungen, Entlassungen und Stellenabbau zurück. Diese Maßnahmen zur Kostensenkung sowie die Kürzungen an Bonuszahlungen und Gehaltserhöhungen blieben nicht ohne Folgen für die Belegschaft. Das merken Unternehmen jetzt deutlich. So geben zwei Drittel der Befragten in Deutschland einen negativen Einfluss auf die Stressresistenz und die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter an.
 
Die Hälfte der Arbeitgeber weltweit bemerkt ein allgemein geringeres Mitarbeiterengagement und eine in Mitleidenschaft gezogene Work-Life-Balance. In Deutschland sind es sogar über 60%, die darüber klagen. Gerade High-Potentials sind am ehesten bereit, das Unternehmen zu wechseln, sollte sich ein attraktiveres Angebot ergeben.
 
Die Towers-Watson-Befragung „Global Talent Management and Rewards Survey“ wurde von Mai bis Juni 2010 durchgeführt und enthält Antworten von 1.176 Unternehmen aus 17 Ländern, darunter 282 aus Europa. In Deutschland nahmen 34 Unternehmen teil. Die in der Studie dargestellten Mitarbeiteransichten wurden im Rahmen der Towers Watson „Global Workforce Studie 2010“ erhoben. 
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