ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Hilfe ja, aber begrenzt

Menschen in Not muss geholfen werden – diese Einstellung der Menschen in Deutschland konnten jetzt ACE- International und sociotrend in einer gemeinsamen Umfrage festhalten. Allerdings überwiegen auch die Zweifler, wenn es um Angela Merkels „Wir schaffen das!“ zur Flüchtlingskrise geht.

Für 85,2 Prozent sollen Kriegsflüchtlinge Hilfe erhalten. Geht es um politisch oder religiös Verfolgte sind es noch 57,4 Prozent. Allerdings sprechen 66,1 Prozent der Befragten sich dafür aus, Menschen in Not Zuflucht zur gewähren – aber nach Ende der Bedrohung sollten sie auch wieder in die Heimatländer zurückkehren.

Parteiübergreifend können 64 Prozent der Befragten der Bundeskanzlerin und ihrer Ansicht zur Flüchtlingskrise nicht zustimmen. Dass das Lager der AfD-Anhänger mit 97 Prozent praktisch geschlossen „Nein“ zu Merkels Flüchtlingspolitik sagt, dürfte wenig überraschen.

Bei der nächsten Wahl könnten die 30- bis 44-Jährigen Bürger entscheidend sein: Denn 30,3 Prozent würden die AfD in den Bundestag wählen. Über alle Alterskohorten hinweg sind es vor allem Befragte mit Haupt- oder Realschulabschluss, für die die AfD als politische Alternative in Frage käme.

Beleuchtet man das Wählerpotential der AfD genauer, so antworten auf die Frage „Kommt es für Sie grundsätzlich in Frage, die AfD zu wählen“, 7,9 Prozent aller Befragten mit „ja, würde ich wählen“ und 15,2 Prozent mit „ja, kommt (auch) in Frage“. Wenn man bei der „Sonntagsfrage“ nur jene Personen berücksichtigt, die tatsächlich zur Wahl gehen würden, kommt die AfD sogar auf einen Anteil von 11 Prozent.

In der Vor-/Nachbetrachtung der Terroranschläge von Paris hat sich die Befürchtung, „dass getarnte politische Gewalttäter kommen“ erwartungsgemäß weiter erhöht (von 65,5 auf 74,9 Prozent) Für nun 37 Prozent (zuvor 23,6 Prozent) ist dies sogar die größte Bedrohung.

Die Eigenstudie von ACE- International und sociotrend war ursprünglich auf eine Fallzahl von n=2.000 angelegt. Zum Zeitpunkt der Anschläge in Paris hatten bereits etwa 1.700 personen an der Befragung teilgenommen. Da ein Einfluss auf die Ergebnisse nicht auszuschließen war, wurde die Stichprobengröße kurzfristig um n= 1.000 erhöht und die Feldzeit verlängert. Damit betrug die endgültige Stichprobengröße n=3.0006, der Erhebungszeitraum lag zwischen dem 4. und 25. November 2015. Die Befragung wurde in einem Online-Panel durchgeführt.
Nähere Informationen zu ACE-International finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: ACE-International GmbH

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email