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Studien


Homöopathische Arzneimittel in Deutschland beliebt

Homöopathische Arzneimittel sind beliebt 

 Homöopathische Arzneimittel sind beliebt

Homöopathische Arzneimittel erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit: Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland hat selbst schon einmal homöopathische Mittel verwendet (53 Prozent).

 
Dabei hat sich der Verwenderkreis in den letzten Jahrzehnten stark ausgeweitet: 1970 hatte nur knapp jeder vierte Westdeutsche schon einmal selbst Homöopathika genommen (24 Prozent), heute sind es mit 57 Prozent mehr als doppelt so viele.
 
Zur breiten Durchsetzung homöopathischer Heilmittel hat vor allem die Unbedenklichkeit dieser Arzneien beigetragen. So bescheinigen zwei Drittel der Bevölkerung homöopathischen Arzneimitteln ausdrücklich, kaum Nebenwirkungen zu haben (65 Prozent), gut die Hälfte hält sie generell für gut verträglich (52 Prozent).
 
Unerwünschte Kombinationseffekte bei der Einnahme zusammen mit anderen Medikamenten werden kaum befürchtet (10 Prozent), und auch eine Verschreibung durch den Arzt oder Heilpraktiker hält nur eine Minderheit für notwendig (26 Prozent).
 
Krankheiten bzw. Beschwerden, bei denen homöopathische Arzneimittel geholfen haben 

 Krankheiten bzw. Beschwerden, bei denen homöopathische Arzneimittel geholfen haben

Die Nutzer homöopathischer Mittel kurieren damit ein breites Spektrum von Krankheiten und Beschwerden, vor allem Erkältungen und grippale Infekte (60 Prozent), aber auch Magen- und Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit, Nervosität, Hautkrankheiten und Kreislaufstörungen bis hin zu Bronchitis, der Stärkung in der Rekonvaleszenz und der Behandlung von Sportverletzungen.
 
Das sind Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung des IfD Allensbach, die zwischen dem 13. bis 27. Juni 2009 unter 1.853 Deutschen ab 16 Jahren durchgeführt wurde.
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