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Studien


In der Berufswelt nachgefragt

Forsa hat für XING unter Fach- und Führungskräften zu Gehaltstransparenz, Liebe und Job, Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachgefragt. Dabei zeigte sich u.a.: Kinder bleiben Karrierekiller und das Gehalt tabu.

Foto: pixabay.com 

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Der Großteil (41 Prozent) der deutschen Fach- und Führungskräften findet, dass Kinder einen negativen Einfluss auf den beruflichen Werdegang haben. Insbesondere unter weiblichen Befragten ist diese Meinung weit verbreitet: 61 Prozent sehen dies so. Bei den männlichen Fach- und Führungskräften sind es hingegen nur 28 Prozent. Und 40 Prozent der männlichen Befragten sagen sogar, dass Kinder positive Folgen für den Beruf nach sich ziehen werden. Was wiederum nur 14 Prozent der weiblichen Erwerbstätigen genauso sehen. Wer selbst Kinder hat, beurteilt das Thema sogar noch negativer: Während 44 Prozent der Erwerbstätigen mit Kindern glauben, dass die Sprösslinge einen negativen Einfluss auf die Karriere haben, sagen dies nur 39 Prozent der Kinderlosen.

Geht es ums Gehalt, so würden die Deutschen am ehesten noch ihrem Lebensgefährten und Ehepartner die Höhe des eigenen Gehalts anvertrauen (94 Prozent). An zweiter Stelle stehen enge Freunde (62 Prozent) und die Eltern (60 Prozent). Bei den eigenen Kindern ist der Großteil sensibler: Nicht mal jeder Zweite (43 Prozent) verrät seinen Kindern, wieviel er verdient. Aber eine geheime Verschlusssache ist das Gehalt dennoch immer weniger. Denn bereits jede vierte Fach- und Führungskraft (27 Prozent) würde auch mit Kollegen über die eigene Gehaltshöhe sprechen.

Für Erwerbstätige aus den neuen Bundesländern ist das Gehalt ein größeres Tabu als für ihre Kollegen aus dem Westen: So würde im Osten jeder Zweite nicht mal mit engen Freunden über das Thema sprechen (48 Prozent), während das im Westen fast jeder Dritte tun würde (64 Prozent). Ebenso würden lediglich 17 Prozent der Fach- und Führungskräfte aus dem östlichen Teil Deutschlands ihren Kollegen die Gehaltshöhe anvertrauen; in Westdeutschland sind hingegen 28 Prozent bereit dazu.

Das größte No-Go im Büro ist das Thema Sexualität. Die überwiegende Mehrheit der befragten Fach- und Führungskräfte (85 Prozent) würde ihren Kollegen nie etwas über die eigenen sexuellen Präferenzen erzählen. Mit großem Abstand (63 Prozent) folgen an zweiter Stelle Abhängigkeiten, wie z. B. Alkohol- oder Medikamentensucht. An dritter Stelle stehen psychische Krankheiten: 44 Prozent der Erwerbstätigen würden sie gegenüber Kollegen verschweigen. Die Höhe des Gehalts ist lediglich für 31 Prozent der Befragten ein absolutes No-Go-Thema im Büro.

Mehr als jeder Zweite (56 Prozent) schätzt die eigene Arbeitsleistung als besser ein als die der Teamkollegen. Insbesondere glauben dies Führungskräfte – hier liegt der Anteil bei 62 Prozent, während dies bei Befragten mit Fach- bzw. Personalverantwortung nur bei 56 Prozent zutrifft. Auffallend ist, dass dabei die Zufriedenheit im aktuellen Job eine Rolle spielt: So stufen zwei Drittel der unzufriedenen Fach- und Führungskräfte (66 Prozent) ihre Arbeitsleistung besser ein, während es bei den Zufriedenen etwas mehr als jeder Fünfte ist (55 Prozent).

Die Studie hat das Marktforschungsinstitut forsa im Januar diesen Jahres im Auftrag von XING durchgeführt. Befragt wurden 1.010 erwerbstätige Fach- und Führungskräfte.
Nähere Informationen zu Forsa finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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